80 Jahre nach der deutsch-russischen Katastrophe: Schnattern für den Endsieg 

 

Die deutsche Außenministerin weiß nicht einmal, dass die Gasröhren Nordstream II fertig sind und sofort mehr Gas liefern könnten als Deutschland braucht. Noch am 21. Juli 2022 behauptete sie bei Gabor Steingart, dass der Pipeline „noch 10 Kilometer fehlen“ würden, das  Endstück folglich auf dem Meeresgrund läge (u.a. hier). Soviel Unkenntnis hätte man der letzten Staatsfunkerin von der Nannenschule nicht durchgehen lassen, denn seit Jahren wird um Nordstream II ein politischer Zirkus von Ted Cruz bis MeckPomm aufgeführt, der seinesgleichen sucht. Und diese ahnungslose Frau, die auch Kobolde in Autos verortet,  entscheidet mit über den Einsatz von Atomwaffen. Man fasst es nicht, was in Berlin an Politpersonal im Amt gehalten und medial zur Umfragekönigin emporgejubelt werden kann.

Herr Kubicki  hat tatsächlich die zündende Idee – aber es nützt nichts

Dennoch gibt es in der Berliner Politblase einen hellen Gedanken. Herr Kubicki als pseudoliberales Feigenblatt der FDP und oberstes Enfant terrible der Berliner Infantilpolitik fordert die Öffnung der russischen Gaspipeline Nordstream II, die die kommende Energie- und Wirtschaftskrise samt Stagflation wegblasen würde. Wie zu erwarten fällt eine ganze Schar von Kastrierungs- und Kasteiungspolitikern über ihn her. Man kann warten, ob und wann er gegenüber den Scharfrichtern der cancel culture widerruft, sich selbst geißelt und ewige Besserung gelobt. Es gilt nämlich: Statt billigem Russengas soll Gas vom Weltmarkt zu Vielfachpreisen gekauft und die Preisexplosion – auf Schuldenbasis und Inflationsantrieb – an die Verbraucher durchgereicht werden. Im Winter ist im kalten Deutschland das Schnattern für den „sicheren Endsieg“ der Ukraine angesagt. 

Zum 2. Mal wird in Deutschlands Winter geschnattert – wissend, dass der Frieden mit Russland besser war

Das Winterschnattern kommt einem irgendwie bekannt vor. Richtig. Im deutschen Russlandblitzkrieg hatte es sich ab 1942 ausgeblitzt und die Winterkälte traf die Wehrmacht unvorbereitet. Angesichts von Minusgraden unterhalb -30° C  fehlte es an Winterbekleidung. Im Reich wurden Woll- und Pelzsachen gesammelt (hier) und nach Auskunft von Zeitzeugen eine große Menge wertvoller Pelzbekleidung gestiftet. Damals dämmerte den – gleichfalls von russlandfeindlichen Propagandisten in den Krieg geschickten – Deutschen, dass der Frieden mit dem östlichen Nachbarn die bessere Variante gewesen wäre. Laut Karl Marx gilt: „Die Geschichte wiederholt sich immer zweimal – das erste Mal als Tragödie, das zweite Mal als Farce“. Die Berliner Viellparteienfront liefert beides auf einmal.

2 Kommentare

  1. Am besten schnell noch THERMOUNTERHOSEN kaufen, als unverzichtbares Überlebensutensil, in der zu Eis gefrorenen – und langsam vor sich hinschimmelnden – Wohnung.

    Baerbock wird`s freuen, kurbelt es doch das BIP an…..vielleicht….

    Maximalschaden für die Germans voraus.

    Deutschland ist ein reiches Land, und DAS WILL ICH ÄNDERN !

    Offenbar haben zu viele NICHT zugehört. Oder sie verstehen die deutsche Sprache nicht ???

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  2. Das wäre eigentlich ein Fall für den Staatsanwalt, eine Regierung, die der eigenen Bevölkerung den Zugang zu reichlich vorhandenen Energie verwehrt, den Niedergang der Wirtschaft einleitet und die Bürger im Winter frieren lässt. Eine Regierung gegen die Bürger, um in einem Krieg, der uns nichts angeht, in der westlichen Welt angesehen zu sein. Für mich ist das ein Verbrechen. Früher nannte man solche Menschen Vaterlandverräter und liquidierte sie.

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