Supergrippe: Großbritannien schürt neue Pandemie-Panik

„Beispiellos“, „Supergrippe“, „Worst-Case-Szenario“ – mit immer schrilleren Schlagworten warnen britische Gesundheitsbehörden vor einer angeblich historischen Grippewelle. Der Nationale Gesundheitsdienst (NHS) sieht sich laut Gesundheitsminister Wes Streeting mit der „größten Herausforderung seit der Coronapandemie“ konfrontiert. Wer diese Rhetorik kennt, weiß: Hier wird weniger informiert als emotionalisiert.

Die präsentierten Zahlen wirken auf den ersten Blick dramatisch. Ein Anstieg der Grippefälle um 55 Prozent innerhalb einer Woche, durchschnittlich 2.660 Krankenhauseinweisungen pro Tag. Was bewusst fehlt, ist jede Form von Kontext. Winterliche Grippewellen gehören seit Jahrzehnten zur Realität. Krankenhäuser geraten jedes Jahr unter Druck. Neu ist nicht die Krankheit – neu ist der permanente Ausnahmezustand, der medial und politisch ausgerufen wird.

Statt nüchterner Analyse wird erneut mit Superlativen gearbeitet. NHS-Chefmedizinerin Meghana Pandit spricht von einer „beispiellosen Supergrippe“, die gemeinsam mit einem Ärzte­streik ein „Worst-Case-Szenario“ erzeuge. Dass das britische Gesundheitssystem seit Jahren chronisch unterfinanziert ist, unter Personalmangel leidet und seit März 2023 bereits 14 Streiks erlebt hat, wird dabei elegant ausgeblendet. Das Virus dient einmal mehr als bequemer Sündenbock für politisches Versagen.

Der Alarmismus greift längst auf Schulen über. Wie die Daily Mail berichtet, werden Schulversammlungen abgesagt, gemeinsames Singen verboten, Unterricht teilweise eingestellt. Kinder gelten erneut als Gefahr – obwohl gerade sie schwere Krankheitsverläufe in der Regel problemlos überstehen. Maßnahmen, die eher symbolisch wirken, ersetzen sachliche Risikobewertung.

Besonders pikant: All das geschieht nach Jahren massiver Impfkampagnen, Dauerappellen und medizinischer Dauerbelehrung der Bevölkerung. Dennoch lautet die politische Antwort wieder nicht Selbstkritik, sondern Angstkommunikation. Statt zu erklären, warum ein hochreguliertes Gesundheitssystem an einer saisonalen Grippe zu scheitern droht, wird die Bevölkerung erneut in Alarmbereitschaft versetzt.

Was hier als Gesundheitskrise verkauft wird, folgt dem bekannten Muster. Panik ersetzt Aufklärung, Schlagworte ersetzen Einordnung. Der eigentliche Skandal ist nicht die Grippe – sondern ein Behördenapparat, der nur verlernt hat, zwischen Vorsorge und Hysterie zu unterscheiden, sondern erneut gezielt zur Einschüchterung der Bevölkerung missbraucht wird.

Quellen:
Deutsches Ärzteblatt
Daily Mail

Kommentare

Eine Antwort zu „Supergrippe: Großbritannien schürt neue Pandemie-Panik“

  1. Avatar von Sachlichkeit
    Sachlichkeit

    Solange die Lehrmeinung der Medizin, der Mensch sei ein materialistisches Wesen, die Symptome als Krankheit und die lebenswichtigen Mikroben als Erreger, definierend, nicht als Irreführung entlarvt wird, wird die Sekte Staat weiter wüten.

    Der Mensch glaubt ja getreue der Lehrmeinungen und Politik auch, er finanziere die Banken, den Staat und das Soziale!

    In der Realität nicht möglich, bildet jedoch die Grundlagen für den Rechtstaat, die Demokratie als Spielweise benutzend!

    Die Symptome aus der Mangelerscheinung, wie Unterkühlung, Impfgift, Verstrahlung (Umfeld) werden zunehmen, denn der Mensch steckt keinen Dritten an, sie leben alle im gleichen Dreck.

    „Die Reinigungsseife verursacht nicht den Dreck!“ wie es die Schulmedizin behauptet!

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