von Mario Grünwald | Deutschland ist wieder da – diesmal in Grönland. Das Verteidigungsministerium verkündete am Abend stolz, dass 13 Bundeswehrsoldaten zu einer Erkundungsmission aufbrechen werden. Dreizehn Mann, wohlgemerkt, vermutlich inklusive Thermoskanne und Wetter-App. Man fragt sich unweigerlich, ob hier militärische Stärke demonstriert oder lediglich das außenpolitische Gewissen beruhigt werden soll. Grönland als neuer Schauplatz deutscher Weltpolitik: Das fehlte tatsächlich noch. Das wirkt weniger nach Strategie als nach dem verzweifelten Versuch, irgendwo auf der Welt wenigstens symbolisch ernst genommen zu werden.
Grönland dient als Projektionsfläche für die geopolitischen Machtspiele der Großmächte. Die USA, China und Russland denken in Einflusszonen, Rohstoffen und Militärpräsenz, und Deutschland möchte offenbar nicht am Spielfeldrand stehen. Also wird mitgespielt, auch wenn unklar bleibt, nach welchen Regeln und mit welchen eigenen Interessen. Was dabei als strategische Weitsicht verkauft wird, wirkt bei näherem Hinsehen eher wie außenpolitische Nachahmung ohne eigenes Konzept.
Militärisch betrachtet erreicht die Aktion eine fast schon satirische Qualität. Der tatsächliche Nutzen bleibt nebulös, der strategische Mehrwert kaum messbar. „Flagge zeigen“ ersetzt offenbar Planung, Logistik und klare Zieldefinition. Was als sicherheitspolitischer Schritt verkauft wird, wirkt eher wie ein symbolisches Schulterklopfen im arktischen Wind – viel Geste, wenig Substanz.
Innenpolitisch fügt sich das Ganze nahtlos in ein bekanntes Muster ein. Statt sich den drängenden Problemen im eigenen Land zu stellen – von maroder Infrastruktur über innere Sicherheit bis hin zu sozialen Spannungen – verlagert man den Fokus lieber auf ferne Eislandschaften. Dort stören weder Wähler noch Haushaltsdebatten, und kritische Nachfragen lassen sich mit dem Schlagwort „internationale Verantwortung“ abräumen. Für die Bevölkerung wirkt das wie eine politische Realitätsflucht, bei der Symbolik über Alltagstauglichkeit triumphiert. Grönland wird so zum Ablenkungsmanöver, während zu Hause weiterhin vieles liegen bleibt.
Am Ende bleibt die Frage: Was wird Deutschland eigentlich in Grönland tun? Die Entscheidung wirkt weniger wie eine ernsthafte geopolitische Strategie als vielmehr wie eine politische Geste, die in der Welt der Schlagzeilen glänzen soll. Grönland als Bühne deutscher Außenpolitik – könnte man das wirklich ernst nehmen? Wahrscheinlich nicht. Statt in der Weltpolitik Verantwortung zu übernehmen, bietet man sich als Statist im geopolitischen Drama an. Ein handfester Plan sieht definitiv anders aus.



Kommentare
5 Antworten zu „13 Soldaten in Grönland: Deutschlands geopolitisches Abenteuer oder PR-Geste?“
Wer nach Antworten auch im Zusammenhang mit Grönland sucht, muss bei sich selbst beginnen!
Ich habe verstanden, dass die Regierungen, weltweit wie eine Sekte funktionieren. Die Bürgerinnen und Bürger als Sektenmitglieder, wählen die Sektenmitarbeiter für das Links-Rechts-Schema ideologisierte Sektenparteienirrenhaus!
Das Geld- Wirtschaft- Staat- und Sozialsystem wird bildungsnah als intermediäre Funktion verstanden, demnach müssen die Beteiligten auf dem kognitiven Niveau eines Kleinkindes verharren.
Die Dummheit hat System, das blöde ist es nur, wir merken es nicht!
Würden die Menschen nur einmal im Leben, sich die Frage beantworten:
„Wie entsteht das Geld und welche Auswirkungen hat es im Leistungsaustausch, dann müssten wir uns nicht mit den gewählten Idioten, im wahrsten Sinne des griechischen Wortes, begnügen!“
Das Geldsystem als eigenständiges Gewerbe, Schuld- und Sühnekonstrukt, zeigt das geistige Niveau eines Kleinkindes! Spannend dabei, die Judikative und Verfassung, suhlen sich in diesem Dreck! Nur möglich mit entsprechender Bildung!
Grüß Gott.
So ungefähr kann man das sehen.
Hinter der „weltlichen Ebene“ gibt es noch eine „unsichtbare Ebene“ – dazu gehören z. B. Logen-Vereinigungen/Bünde, Verträge und Pakte wie z.B. Maastricht, Lissabon, Arktis-Vertrag, Codex Alimentarius (alles der Allgemeinheit ziemlich unbekannt) das sind alles Erscheinungen auf weltlicher Ebene, welche aber einen unsichtbaren Hintergrund haben.
Diese Erdenwelt wird tatsächlich von Satan und seinen Dämonen durch ihre menschlichen Handlanger regiert – es geht darum, dass das Böse die Weltherrschaft erlangen will (das geht schon seit tausenden Jahren so) und diese sich dünken, ihr Vorhaben würde sich bald erfüllen und sie wären dann unangefochtene Herrscher über diese Erdenwelt, wären wie Gott, wären Gott.
Es ist Endzeit und Apokalypse (Entschleierung/Sichtbarmachung) und es kommen die Dinge (besonders auch böse/finstere Dinge) ans Licht.
Ein Kampf findet auf Erden statt – ein Kampf zwischen Gut und Böse.
Und jeder Mensch muß sich entscheiden.
Diese Erdenwelt, diese „Zivilisation“ – welche immer mehr satanisch entartet, wo Unrecht zu Recht wird, wo die Lügen zu Wahrheiten werden, wo eine geistig ziemlich degenerierte Menschheit auch kaum noch die Möglichkeit hat zwischen Wahrheit und Lüge zu unterscheiden – diese Erdenwelt, diese Menschheit, kann sich nicht selbst aus den Fängen des Bösen befreien – das Böse regiert diese Welt.
Auch wenn es scheint, als würde das Böse siegen, so kann man doch wissen, dass es nicht so sein wird – denn es kam Einer in diese Welt (so eindrücklich war das damals, dass sogar die Zeitrechnung nach IHM neu begann), welcher vorhersagte was geschehen wird und was zu tun ist, um nicht verloren zu gehen.
ER ist der Weg, die Wahrheit und das Leben.
Durch IHN und nur durch IHN wird man gerettet – durch den Glauben an IHN, den Sohn.
Diese Zivilisation wird vergehen und jeder Mensch ist sterblich.
Doch nach dem fleischlichen Tod, kommt das Gericht.
Die Einen zum ewigen Leben, die Anderen zum ewigen Sterben.
Wer es noch nicht tat, mache seinen Frieden mit dem lebendigen Gott.
Kehrt um zum lebendigen Gott, welcher erschuf Himmel und Erde und Lebewesen.
Siehe, ER hatte alles vorhergesagt.
ER starb am Kreuz zur Vergebung der Sünden – ohne Sündenvergebung, keine Rettung.
Und wer zu IHM kommt, den wird ER nicht hinausstoßen.
Doch es gibt ein „zu spät“ – erkennt die „Zeichen der Zeit“.
Die letzte Stunde, die „große Drangsal“ steht bevor.
ER hat es so einfach gemacht, weil ER die Menschen kennt.
Deshalb gibt es nur einen (1) Weg.
Wer den Sohn nicht hat, hat auch den Vater nicht.
Wer den Sohn hat, hat auch den Vater.
Macht euren persönlichen Frieden mit dem lebendigen Gott.
Der Glaube rettet.
Wer glaubt, wird selig.
Gelobt sei der da war und der da ist,
~ ewiglich ~
Mit Schild an Schild und Speer an Speer
Ziehn wir nach Nordlands Gründen
Bis wir im fernen grauen Meer
Die Insel Grönland finden ….. Voll N#zi aber auch //°o°\
Verblödung ist zu deutscher Staatsdoktrin mutiert.
Selten so was dummes gelesen…es gilt: wenn man KEINE AHNUNG hat, einfach mal FRESSE HALTEN!!!!