
Plötzlich kann es gar nicht schnell genug gehen. Der Einbau der Smart Meter war aufgrund von rechtlichen Unsicherheiten und bürokratischen Aufwänden zuletzt nur schleppend vorangekommen. Bundesminister Robert Habeck kündigte nun auf einer Veranstaltung des Future Energy Labs an, diese Hürden mit einem umfassenden Maßnahmenpaket zu beseitigen und den Rollout gemeinsam mit der Branche erheblich zu beschleunigen und zu vereinfachen. So liest man es in vorgefertigten Artikeln der Tagespresse.
„Gemeinsam“ mit der Branche für den Aufbruch in ein „digitales“ Energiesystem.
Das ist natürlich Quatsch mit der „effizienten Nutzung“, es geht um effiziente Überwachung. Der Staat und die mit ihm kooperierenden Unternehmen schnüffeln die Lebensgewohnheiten der Bürger aus. Wem dient Robert Habeck mit „seiner“ Gesetzesinitiative? Hat er selbst daran mitgeschrieben?
Noch ein kleiner Gedankenanstoß: Die EU will Brennholz komplett verbieten. Auch aus „Umweltgründen“. Die Wahrheit dahinter ist weniger „smart“. Ein Kaminfeuer lässt sich nicht digital auswerten – Strom, Gas, Fernwärme schon. Darum geht es.


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7 Kommentare zu „Überwachung: Habeck will Smart Meter per Turbogesetz durchdrücken“