„Künstliche Intelligenz“ soll „Falschinformationen“ im Netz erkennen

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Das Ding nennt sich „defalsif-AI“. Unter Beteiligung von Austrian Institute of Technology, Enlite AI, Research Institute, Donau Universität Krems, Bundeskanzleramt sowie Außen- und Verteidigungsministerium sollen „Falschinformationen“ im Netz bekämpft werden. Und die üblichen Verdächtigen sind mit an Bord:

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Die Medienunternehmen APA – Austria Presse Agentur sowie der ORF sind als Bedarfsträger am Projekt beteiligt und wollen damit langfristig die Resilienz gegenüber „Fake News“ aller Art in ihren Newsrooms stärken. Das österreichische Forschungsprojekt startete im Oktober 2020 im Rahmen des Sicherheitsforschungsprogramms KIRAS und läuft noch bis September 2022.

Entwickelt wird im Projekt „defalsif-AI“ ein Tool, das mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz Anhaltspunkte für Manipulationen herausfiltert, sei es bei Text, Bild, Video oder Audio. Anhand dieser Informationen sollen Internet-UserInnen eine fundierte Entscheidung treffen können, ob ein Inhalt als Fake oder Fakt einzustufen ist. Angesiedelt ist das Projekt am AIT-Center for Digital Safety and Security, wo es einen Schwerpunkt rund um Sicherheitsforschung gibt und das sich unter anderem auch mit Fake Shops beschäftigt.

Quelle: APA – Desinformation im Internet: Sich der Welle entgegenstemmen

Und wer bezahlt’s?

Gefördert wird „defalsif-AI“ vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus, der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und KIRAS – Das österreichische Förderungsprogramm für Sicherheitsforschung.

Ein Kommentar

  1. Und wer legt fest, was „Falschinformationen“ sind? Richtig, der von Menschen gemachte Algorithmus. Und da fließen dann all diese netten Hässlichkeiten ein, die dabei helfen, unliebsame Fakten und Meinungen einfach verschwinden zu lassen.

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