Eine mysteriöse Häufung von Todesfällen im Falle eines erneuten Russlandfeldzuges wäre durch die bleihaltige Luft unmittelbar erklärlich. Doch in offiziell noch „Friedenszeiten“ genannten Phasen des modernen germanischen Lebens in NRW müssen historische Quellen bemüht werden, um jüngste Ereignisse plausibel erscheinen zu lassen. Die Historikerkommission präsentiert das neueste Forschungsergebnis:
Zehn kleine Kämpferlein,
am Stand gab’s viel zu freu’n.
Ein „Mann“, der zog das Messerlein,
da waren’s nur noch neun.
Neun kleine Kämpferlein,
sie klebten spät bei Nacht.
Ein Gegner schwang das Knüppellein,
da waren’s nur noch acht.
Acht kleine Kämpferlein,
am Stand sind sie geblieben.
Ein Trupp kam an mit Steinelein,
da waren’s nur noch sieben.
Sieben kleine Kämpferlein,
beim Pressetermin – komplex.
Ein Gegner trat mit Stiefellein,
da waren’s nur noch sechs.
Sechs kleine Kämpferlein,
mitten in den Sümpf‘.
Ein Gegner mit ’nem Kügelein,
da waren’s nur noch fünf.
Fünf kleine Kämpferlein,
sie klopften an der Tür.
Ein Gegner stieß sein Fäustelein,
da waren’s nur noch vier.
Vier kleine Kämpferlein,
im Saal war viel Geschrei.
Der Gegner kam mit Strickelein,
da waren’s nur noch drei.
Drei kleine Kämpferlein,
am Rathaus stand’n dabei.
Der Linke mit dem Hämmerlein,
da waren’s nur noch zwei.
Zwei kleine Kämpferlein,
des Nachts bei Lampenschein.
Ein Roter zünd’t ein Feuerlein,
dann war da nur noch eins.
Ein kleines Kämpferlein,
die Freud‘ im Volk war seins.
Ein fremder Mann mit Äxtelein –
da war’s am Ende keins.

