Universal Soldier

man in green and brown camouflage uniform carrying black backpack

Nur weil das Lied naiv erscheint, muss seine Aussage nicht falsch sein. Ein bißchen Frieden gibt es nicht, kann es gar nicht geben. Es verhält sich dabei wie mit der Freiheit, wenn sie nur ein wenig eingeschränkt wird, ist sie bereits verschwunden.

In einem Land, in dem man gezwungen wird, Steuern zu entrichten, ist man nicht frei. Eine Gesellschaft, die blind ein solches Prinzip akzeptiert und niemals hinterfragt, hat mit Freiheit nichts am Hut. Diese Art von Gefolgschaft endet zwangsläufig immer in Krieg, Verfolgung und letztlich Zerstörung. Möglich ist das, weil der „Universal Soldier“ eben nicht der typisch deutsche Blockwart ist, sondern weltweite Ausbreitung gefunden hat. Er ist das Virus. Er trägt gerne Uniform, Hausmeisterkittel, schmückt sich mit Doktortiteln, liebt „sichere“ Jobs in der Verwaltung und glänzt als „Beauftragter“ in sämtlichen Fachgebieten. Er kann alles sein, solange er nicht selber denkt und fühlt, der Universal Soldier, Universal Untertan, Universal Duckmäuser, Universal Denunziant…

Der schottische Schamane Donovan Leitch machte den Song 1965 weltberühmt.

Mir hätte das Original dieser hübschen Squaw natürlich viel besser gefallen, doch ich war damals noch nicht auf der Welt, sondern Eins Minus, um es genau zu sagen.

Naiv, ich weiß. Aber Buffy tötet niemanden. Rammstein schon. Und bevor ich es vergesse: Steckt euch eure Wehrpflicht in den Arsch!

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