Wieder ein brutaler Gewaltakt, wieder dieselbe Leerstelle: Nach dem lebensgefährlichen Angriff auf einen Zugbegleiter in einem Regionalexpress bei Landstuhl bleibt die entscheidende Frage unbeantwortet – wer ist der Täter wirklich? In der offiziellen Mitteilung des Polizeipräsidium Westpfalz wird lediglich ein „26-jähriger Angreifer“ erwähnt, weitergehende Angaben zur Identität fehlen vollständig, wie das Polizeipräsidium Westpfalz berichtet.
Der Ablauf ist schnell erzählt: Fahrscheinkontrolle, kein Ticket, Verweis aus dem Zug – dann eskaliert die Situation. Der Zugbegleiter wird unvermittelt angegriffen, erleidet lebensbedrohliche Verletzungen und muss vor Ort reanimiert werden. Fahrgäste greifen ein, Polizei und Rettungskräfte übernehmen. Der Tatverdächtige wird festgenommen, Ermittlungen wegen versuchten Totschlags laufen. Doch während der Zustand des Opfers offen benannt wird, bleibt der Täter anonymisiert.
Dieses Weglassen ist kein Zufall, sondern Routine. Alter und Geschlecht gelten plötzlich als ausreichend, alles Weitere wird unter Verschluss gehalten. Dabei ist es genau diese Informationslücke, die Misstrauen schürt. Wer Gewalt erklären will, muss sie auch vollständig benennen. Stattdessen entsteht der Eindruck, dass relevante Details bewusst ausgespart werden – nicht aus ermittlungstaktischen Gründen, sondern aus politischer Bequemlichkeit.
Die Polizei hätte die Möglichkeit, transparent zu informieren, entscheidet sich aber erneut für das kontrollierte Schweigen. Das Ergebnis: Öffentlichkeit und Fahrgäste bleiben mit einem diffusen Sicherheitsgefühl zurück, während sich die Serie schwerer Gewalttaten im öffentlichen Raum fortsetzt – stets begleitet von derselben sprachlichen Schonung des Täters.



Kommentare
6 Antworten zu „Zugbegleiter fast totgeprügelt: Polizei verschweigt erneut die Identität des Täters“
könnte mich in den arsch beißen,,, wieder eine gute trainingschance für meine kampfkunst verpasst….ruck zuck zahnluck…. grüße an den größten politlügenbeutel seit der braunen zeit mit adolfo…
Deswegen macht sich ja der Staat total lächerlich. Jeder weiß mittlerweile was es bedeutet, wenn Name oder Nationalität nicht genannt wird. Und auch die, die diese wichtigen Informationen verschweigen wissen, dass alle es wissen. Das hoffe ich jedenfalls, denn sonst wären sie noch deplatzierter an der Stelle im Machtapparat, an der sie jetzt sitzen. Es ist genau dasselbe wie in der DDR. Der Staat erzählt irgendetwas, und die Menschen haben gelernt ihre Schlüsse aus dem Nichtgesagten zu ziehen. Das ist nicht gesund und ist zum Scheitern verurteilt Das ist auch keine funktionierende, freie Gesellschaft mehr und auch keine Demokratie, wenn die gewählten Volksvertreter den Souverän vorsätzlich falsch informieren und sei es auch nur durch Weglassen. Der Angestellte belügt den Boss. Wie lange geht das noch gut?
Alerta. Alerta. Antikommunista !!
heil – sagen ist verboten….heilkräuter sind noch erlaubt…alles gute alice… heile unsere polit-idioten mit strenge und wegsperren …
Fahrscheinkontrolle, keine FAHRKARTE, Verweis aus dem Zug – dann eskaliert die Situation. Der SCHAFFNER wird unvermittelt angegriffen, erleidet lebensbedrohliche Verletzungen und muß vor Ort reanimiert werden. Fahrgäste greifen ein, STAATSSCHERGEN und Rettungskräfte übernehmen. Der MOHAMMEDANISCHE Tatverdächtige wird festgenommen, Ermittlungen wegen versuchten Totschlags laufen. Doch während der Zustand des Opfers offen benannt wird, bleibt der ISLAMOFASCHISTISCHE Täter anonymisiert.
Es ist nicht Aufgabe der Staatsdiener und Medien, die Herkunft bzw. Religion des Täters zu verschweigen.
Diese Bevormundung ist widerwärtig.
Der Bürger hat ein Recht auf unzensierte Information! Nicht zuletzt, damit er sich vor solchen Gestalten schützen kann.
Ob die Information von Belang ist, das kann der Bürger sehr gut selbst beurteilen; sofern man ihn lässt.
Die Pflicht der Staatsorgane und Medien ist es, dem Bürger die unzensierten Informationen zu geben.
Nur mit unverfälschten Nachrichten kann der Bürger bei Wahlen Entscheidungen treffen, die dem Wohle des deutschen Volkes dienen.
Weglassungen, Verfälschungen oder gar Lügen stellen eine subtile – aber leider effiziente – Form der Wahlfälschung dar und sind folglich eine Verletzung der Souveränität des Bürgers. Sie untergraben elementare Grundsätze eines Rechtsstaates.
Demokratie kann nur funktionieren, wenn der Bürger gut informiert ist. Andernfalls haben wir bald in ganz Deutschland Zustände wie in Berlin.