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Wiesbaden: Junger Mann sexuell genötigt – jetzt Fahndung mit Videomaterial

Nach der sexuellen Nötigung zum Nachteil eines jungen Mannes im Bereich der Murnaustraße im Mai dieses Jahres fahndet die Wiesbadener Kriminalpolizei nun mit einem Phantombild und einer Aufzeichnung der Videoschutzanlage nach dem Täter.

Der 21-jährige Geschädigte war in der Nacht zum Samstag, dem 07. Mai 2022, in der Nähe des Schlachthofgeländes auf den späteren Täter getroffen. Nachdem sie eine Zeit gemeinsam dort verweilten, traten sie gegen 03.00 Uhr den Heimweg an. Während die beiden die Murnaustraße in Richtung Hauptbahnhof entlangliefen, zerrte der Fremde den jungen Mann plötzlich zwischen dort geparkte Busse, begann ihn unsittlich zu berühren und entkleidete sich hierbei teilweise. Zudem wollte der Täter den jungen Mann unter Androhung von Gewalt zu sexuellen Handlungen zwingen. Das Opfer wehrte den Angriff ab, flüchtete und rief schließlich die Polizei.

Die Wiesbadener Kriminalpolizei hat nach Bekanntwerden des Vorfalls die Ermittlungen aufgenommen, welche bislang jedoch nicht zur Ergreifung des Täters geführt haben. Aus diesem Grund bitten die Ermittlerinnen und Ermittler nun die Bevölkerung um Mithilfe bei der Fahndung nach dem Täter. Da der Gesuchte in der Tatnacht von der Videoschutzanlage im Bereich des Hauptbahnhofs aufgezeichnet wurde, wendet sich die Kriminalpolizei neben einem Phantombild auch noch mit der Auszeichnung der Videoschutzanlage an die Öffentlichkeit.

Der Täter soll ca. 1,80 Meter groß, etwa 20 Jahre alt gewesen sein und dunkle, an den Seiten abrasierte Haare, einen dunkleren Hautton sowie einen lichten Kinn- und Oberlippenbart gehabt haben. Er sei zur Tatzeit mit einem dunklen, möglicherweise olivgrünen Fleecepullover unter einer dunkelblauen oder schwarzen Weste sowie einer hellen Hose bekleidet gewesen und habe ein schwarzrotes Mountainbike dabeigehabt.

Hinweise zur Identität des Täters nimmt die Wiesbadener Kriminalpolizei unter der Telefonnummer (0611) 345-3333 entgegen.

Kommentare

3 Antworten

  1. Avatar von ClaudiaCC
    ClaudiaCC

    Es ist sicher immer wieder suuuper effektiv, wenn erst Monate nach der Tat Fotos Tatverdächtiger veröffentlicht werden !
    Wer kann sich schon erinnern, wen er vor Monaten mal auf der Strasse gesehen hat ?
    Man könnte fast glauben, es stecke der Plan dahinter, die Täter möglichst davon kommen zu lassen.
    Ja, klar, das “Persönlichkeitsrecht” von Tätern ist natürlich viel wichtiger als Strafverfolgung der Täter und der Schutz weiterer potentieller Opfer vor brutalen Übergriffen.
    Das gilt mindestens, wenn es sich um Brutalinskis handelt, die oft Migrationsvordergrund haben, bei Herkunftsdeutschen ist man meist nicht so zimperlich : deutliche Fotos und Nennung von Nationalität und Namen häufig schon vor der Verurteilung bei blossem Verdacht …

  2. Avatar von Holger
    Holger

    Selbst wenn der mutmassliche Täter gefunden wird, so wird er sicherlich vor einen “grünen” Richter gestellt werden, der für solches Verhalten absolutes Verständnis zeigen wird. In einem “Rechtsstaat”, der keiner ist und keiner war, dürfen wir mit Rechtsprechung oder gar Gerechtigkeit nicht rechnen. Siehe die Vergewaltigung der 100-jährigen Dame:
    https://www.bild.de/regional/thueringen/thueringen-aktuell/pfleger-aus-gera-vergewaltiger-18-von-100-jaehriger-bleibt-frei-68557138.bild.html

    Es wäre sinnvoller, alle Ermittler, Staatsanwälte und Richter zu entlassen, die Steuergelder einzusparen und uns davon irgendetwas zu essen zu kaufen oder unsere Heizkosten davon zu begleichen. Wenn wir dann meinen, eine Rechtssprechung zu brauchen, organisieren wir das besser selbst, indem wir selbst eine Rechtssprechungsfirma gründen.

    1. Avatar von ClaudiaCC
      ClaudiaCC

      Unglaublich, dass ein verantwortungsloser Richter dieses …. auf freiem Fuss und in Deutschland liess !
      Wenn man genau hingeschaut hätte, wäre vermutlich auch noch heraus gekommen, dass der UMA (unbegleiteter minderjähriger Asylsuchender) gar kein Minderjähriger war.
      Unrechtsstaat !