Paris: Täter aus Mali sticht drei Frauen in Metro nieder

Drei Frauen sind am Freitagnachmittag im Berliner… nein, im Pariser Metro-Alltag Opfer eines Messerangriffs geworden. Wie Le Parisien berichtet, stach ein Mann auf der vielbefahrenen Linie 3 innerhalb von nur 30 Minuten mehrfach zu. Der Täter wurde später festgenommen – die Fragen bleiben.

Zwischen 16.15 Uhr und 16.45 Uhr zog ein Mann mit einem Messer durch mehrere zentrale Stationen der Pariser Metro und griff wahllos Frauen an. Die Attacken ereigneten sich unter anderem an den Stationen Arts-et-Métiers, République und Opéra – Orte mit hohem Fahrgastaufkommen, mitten im Berufsverkehr. Drei Frauen wurden verletzt, teils mit tiefen Stichwunden am Rücken und an den Beinen. Augenzeugen berichten von Blutspuren und panischen Szenen auf den Bahnsteigen.

Der Angreifer konnte zunächst entkommen und wechselte offenbar auf eine andere Metrolinie. Erst später griff die Polizei zu – nicht etwa am Tatort, sondern in der Wohnung des Mannes in Sarcelles. Laut Polizeikreisen handelt es sich um einen 25-jährigen Mann malischer Herkunft, geboren im Jahr 2000. Die Terror-These sei „ausgeschlossen“, stattdessen spreche man von einem „psychisch labilen Einzeltäter“.

Während Politiker und Behörden routiniert beschwichtigen, lief der Metroverkehr nur kurze Zeit später wieder „normal“. Für die verletzten Frauen bedeutet dieser „Normalzustand“ Krankenhaus, Trauma und Angst. Für Millionen Pendler bleibt die bittere Erkenntnis: Selbst zentrale Metrolinien sind längst kein sicherer Raum mehr – und Messerangriffe gehören inzwischen zum europäischen Alltag.

Kommentare

Eine Antwort zu „Paris: Täter aus Mali sticht drei Frauen in Metro nieder“

  1. Avatar von Ralf.Michael
    Ralf.Michael

    Wahrscheinlich haben Ihn sein Prophet und der zuständige Imam dazu motiviert und angestiftet ! Auf das Date mit den Paradies-Jungfrauen wird Er aber noch warten müssen.

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