In der Nacht zum Mittwoch gab es in einem Mehrfamilienhaus in Köln eine Explosion. Ein Brandsatz explodierte in einem Café im Stadtteil Pesch und brannte komplett aus. Anwohner meldeten kurz vor 3 Uhr morgens einen lauten Knall, danach stand das Café in Flammen. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen, aber das Café wurde stark beschädigt. Zwei Personen wurden leicht verletzt und 20 Personen wurden aus ihren Wohnungen evakuiert. Die Bewohner konnten später in ihre Wohnungen zurückkehren.
Dies ist bereits die sechste Explosion in Köln seit Juni. Die Polizei vermutet, dass die „Mocro“-Mafia hinter den Anschlägen stecken könnte, aber angeblich gibt es bisher keine konkreten Beweise, hieß es am Morgen seitens der Behörde.
Update – Staatsanwaltschaft und Polizei Köln geben bekannt:
Aufgrund erster Ermittlungen hat sich am Vormittag ein Tatverdacht gegen einen Mann erhärtet, der Bezüge zu dem ausgebrannten Café hat. Während der laufenden Fahndung hat sich der Beschuldigte am Mittag im Beisein seines Rechtsbeistands bei der Polizei gestellt. Die Ermittlungen zu einem mutmaßlich zweiten Flüchtigen dauern an.
Sofern sich die bisherigen Erkenntnisse bestätigen, sind Zusammenhänge zu den Explosionen in den vergangenen Wochen nicht gegeben. Weitere Auskünfte erteilen Polizei und Staatsanwalt mit Blick auf die laufenden Ermittlungen nicht.





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3 Antworten zu „Köln: Explosion in Mehrfamilienhaus – Beschuldigter stellt sich“