Kurz vor den christlichen Feiertagen schlagen türkische Sicherheitskräfte zu: In Istanbul wurden 115 mutmaßliche IS-Anhänger verhaftet, die offenbar Anschläge auf Weihnachts- und Neujahrsfeiern geplant hatten. Ziel der Terroristen waren nach Angaben der Staatsanwaltschaft ausdrücklich Nicht-Muslime, meldet die WELT.
Bei Razzien an 124 Orten griff die Polizei zu. Waffen und Munition wurden sichergestellt. Die Ermittler sprechen von konkreten Anschlagsplänen – ausgerechnet gegen christliche Feste. Während westliche Regierungen Terrorgefahr oft kleinreden oder mit Symbolpolitik reagieren, handelt der türkische Staat kompromisslos.
Die Türkei grenzt über 900 Kilometer an Syrien, wo islamistische Netzwerke weiterhin aktiv sind. Die Gefahr ist real – und sie richtet sich gezielt gegen christliches Leben. Wer jetzt noch von „Einzelfällen“ spricht, verschließt bewusst die Augen vor der Realität.

