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Bluttat in Corcelles schockiert die Schweiz: Algerier tötet Ex-Frau, Kinder und Katze

Ein grauenhaftes Verbrechen erschüttert die kleine Gemeinde Corcelles im Kanton Neuenburg. Wie Blick berichtet, fand die Polizei am Dienstagabend, dem 19. August 2025, in einer Wohnung die leblosen Körper einer 47-jährigen Frau, ihrer beiden Töchter im Alter von 3 und 10 Jahren sowie der Familienkatze. Der mutmaßliche Täter: der 52-jährige Ex-Mann der Frau, ein Algerier, der mit einem Küchenmesser bewaffnet festgenommen wurde, nachdem Polizisten auf ihn schossen. Dieses Familiendrama wirft ein grelles Licht auf die eskalierende Gewalt in der Schweiz – und die Behörden stehen erneut in der Kritik.

Die Details des Vorfalls sind erschütternd. Eine Verwandte versuchte stundenlang, die Familie zu erreichen, bevor sie die Polizei alarmierte. Als die Beamten die Wohnung stürmten, trafen sie auf einen bewaffneten Täter, der sich ihren Aufforderungen widersetzte. Ein Polizist feuerte, der Mann wurde verletzt und ins Spital gebracht. Die Szene, die sich den Beamten bot, war so verstörend, dass selbst erfahrene Polizisten sichtlich geschockt waren, wie eine Augenzeugin berichtet. Doch was treibt einen Mann dazu, seine eigene Familie derart brutal auszulöschen? Und warum konnte die Polizei trotz früherer Einsätze wegen häuslicher Gewalt in dieser Familie eine solche Katastrophe nicht verhindern? Zwei Monate vor der Tat hatte sich die Frau von ihrem gewalttätigen Partner getrennt – ein Warnsignal, das offenbar nicht ernst genug genommen wurde. Die Schweiz muss sich fragen: Wie viele solcher Tragödien brauchen wir noch, bis Prävention und Opferschutz endlich Priorität haben?

Ähnliche Gewalttaten in der Schweiz sind leider kein Einzelfall. Die Kriminalstatistik 2024 des Bundesamtes für Statistik zeigt einen alarmierenden Anstieg schwerer Gewaltstraftaten um 19,4 Prozent, darunter eine Zunahme von Vergewaltigungen um 29,4 Prozent und schwerer Körperverletzung um 16,9 Prozent. Besonders häusliche Gewalt bleibt ein drängendes Problem: Etwas über die Hälfte der Tötungsdelikte in der Schweiz finden im häuslichen Umfeld statt, wobei Frauenmorde überwiegen. Der Fall in Corcelles reiht sich in diese traurige Statistik ein. Die Behörden müssen endlich handeln, statt nur Statistiken zu verwalten. Solange häusliche Gewalt nicht konsequent als systemisches Problem angegangen wird, bleiben Frauen und Kinder schutzlos.