W einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (Drucksache 21/904) wurden .
Im Jahr 2024 insgesamt 94.318 Straftaten mit dem Tatort Schule registriert – darunter 7.243 Fälle von Gewaltkriminalität. Besonders brisant: In 743 Fällen wurde das Phänomen „Messerangriff“ festgestellt. Das bedeutet, dass an deutschen Schulen statistisch gesehen zweimal täglich ein Messer zum Einsatz kommt. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (Drucksache 21/904) hervor.
Weitere 24.292 Straftaten ereigneten sich im Kontext schulischer Veranstaltungen – Klassenfahrten, Sportfeste, Theaterabende. Auch dort gab es 284 Fälle mit Messerbezug. Das Schulumfeld wird damit zunehmend zum gefährlichen Ort – nicht nur für Schüler, sondern auch für Lehrkräfte. Letztere sind laut früheren Regierungsantworten immer öfter Ziel von Drohungen, Beleidigungen und körperlichen Angriffen.
Die Bundesregierung verweist in ihrer Antwort auf das ProPK-Programm zur Gewaltprävention – mit Broschüren, Medien und Konzepten. Doch an der Realität vorbei: Ein Rückgang der Gewalt ist nicht zu erkennen. Die Bundesländer seien zuständig – so das Mantra aus Berlin. Konkrete Konsequenzen? Fehlanzeige.
Die Zahlen zeigen: Der Kuschelkurs gegenüber gewaltbereiten Schülern ist gescheitert. Die Schulen verkommen zu rechtsfreien Räumen, in denen Lehrer um ihre Sicherheit fürchten müssen und Messer längst zum Pausenhof-Inventar gehören.

