Berlin hat es wieder erwischt: Ein Großteil des Südostens ist am Dienstagmorgen plötzlich ohne Strom. Rund 50.000 Haushalte und Betriebe sitzen im Dunkeln, ganze Straßenzüge lahmgelegt, Nahverkehr gestört, die S-Bahn kam zum Erliegen. Ursache: Zwei Strommasten in Johannisthal brannten lichterloh – die Polizei geht inzwischen von Brandstiftung aus, wie rbb24 berichtet.
Was nach einem Krimi klingt, hat für die Betroffenen sofort spürbare Folgen: Kühlschränke tot, Ampeln aus, Betriebe lahmgelegt, ÖPNV im Chaos. Die Linien S45, S46, S47, S8, S85 und S9 meldeten Ausfälle, die Tramlinien M17 und 68 sind noch immer blockiert. Und als wäre das nicht genug: Schon am Vorabend fiel in Pankow bei 1.900 Haushalten für zwei Stunden der Strom aus. Berlin als „Smart City“? Eher eine Hauptstadt, die immer öfter im Blindflug läuft – während sich die Verantwortlichen auf technische Umschaltungen vertrösten.


Kommentare
Eine Antwort zu „Blackout-Hauptstadt: Brandstiftung legt 50.000 Haushalte lahm – Berlin versinkt im Dunkel“