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Anschlag auf Stromversorgung in NRW – Staatsschutz ermittelt nach Brandattacke

Die Staatsanwaltschaft Wuppertal bestätigt einen versuchten Anschlag auf die Stromversorgung in Erkrath. Wie der WDR berichtet, wollten Unbekannte offenbar ein Umspannwerk sabotieren und damit ein Industriegebiet lahmlegen.

Auslöser der Ermittlungen war ein im Internet veröffentlichtes Bekennerschreiben. Darin bekennt sich eine Gruppierung mit dem Namen „Kommando Angry Birds“ zu der Tat. Die Polizei überprüfte daraufhin das Umspannwerk im Erkrather Stadtteil Unterfeldhaus. Laut Staatsanwaltschaft hatten die Täter versucht, einen Brandsatz an einem Transformator zu zünden.

Nach eigenen Angaben füllten die Täter rund neun Liter Grillanzünder in mehrere Plastikflaschen, kombinierten diese mit einem pyrotechnischen Zünder und platzierten den Brandsatz direkt an der Anlage. Ziel sei es gewesen, insbesondere das Industriegebiet an der Max-Planck-Straße vom Stromnetz zu trennen. Das Umspannwerk blieb jedoch durchgehend in Betrieb.

An einem Trafohäuschen fanden Ermittler deutliche Schmierereien. In roter Farbe waren die Kürzel „KAB“ sowie der Schriftzug „SWITCH OFF“ angebracht – mutmaßlich Hinweise auf die Täter selbst.

Der ermittelnde Staatsanwalt Wolf-Tilman Baumert spricht von einem Angriff auf kritische Infrastruktur. Hätte der Brandsatz funktioniert, hätte es zu einem großflächigen Stromausfall kommen können. Das Tatunrecht sei erheblich und könne mit Freiheitsstrafen geahndet werden.

Inzwischen hat der Staatsschutz in Düsseldorf die Ermittlungen übernommen. Wer hinter dem sogenannten „Kommando Angry Birds“ steckt, ist bislang unklar. Die Sicherheitsbehörden gehen der Frage nach, ob es sich um Einzeltäter oder eine organisierte extremistische Struktur handelt.

Quelle: WDR

Kommentare

Eine Antwort zu „Anschlag auf Stromversorgung in NRW – Staatsschutz ermittelt nach Brandattacke“

  1. Avatar von snoopy
    snoopy

    Das T a t u n r e c h t sei erheblich und könne mit Freiheitsstrafen geahndet werden.
    Ob SA oder auch Pozilei ermitteln oder nur so tun wie seit 2011 in Bürlünistan, juckt kein Schwein. Linkes Pack wird nicht bestraft da die Justiz voller Linker hockt.

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