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Angriff auf Christen in Michigan: Schüsse und Feuer in Kirche – vier Tote, neun Verletzte

Blutige Tragödie in den USA: In Grand Blanc, Michigan, raste ein 40-jähriger Mann mit seinem Auto in eine Kirche der „Heiligen der Letzten Tage“, eröffnete das Feuer und setzte das Gotteshaus in Brand. Mindestens ein Mensch starb, neun wurden verletzt, hieß es zunächst. Inzwischen sind vier Tote zu beklagen. Der Täter ist ebenfalls tot, wie die Polizei bestätigte – die Ermittlungen laufen, das FBI war mit 100 Beamten vor Ort.

Der Angriff geschah während des Sonntagsgottesdienstes mit hunderten Gläubigen. Das Kirchengebäude brannte lichterloh und wurde schwer beschädigt. Ersthelfer verhinderten Schlimmeres, doch die Suche nach weiteren Opfern ist noch nicht abgeschlossen.

US-Präsident Donald Trump sprach von einem „gezielten Angriff auf Christen“ und forderte ein Ende der Gewaltwelle in den Vereinigten Staaten. Auch Vizepräsident JD Vance, Justizministerin Pam Bondi und Gouverneurin Gretchen Whitmer meldeten sich zu Wort – zwischen Betroffenheit und politischen Statements.

Der Fall erinnert an den Anschlag im August in Minneapolis, als bei einem Schulgottesdienst zwei Kinder erschossen wurden. Damals stellten die Ermittler ein klares Hassmotiv fest – auch jetzt stellt sich die Frage: Handelt es sich um Terror, Wahnsinn oder beides?

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