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SPD: Hauptschule mit Abitur

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Deutschlands Schüler haben ein Wissensproblem. Sie lesen schlechter, rechnen schlechter, verstehen weniger. Bei internationalen Tests wie Pisa reicht es oft nur für die letzten Plätze.

Die Politik müsste handeln, doch in Rheinland-Pfalz tut sie das Gegenteil.

SPD-Bildungsminister Sven Teuber will die Anforderungen senken. Weniger Noten, weniger Tests. Kinder sollen selbst entscheiden, wann sie sich bereit fühlen für eine Prüfung. Das klingt nett – ist aber gefährlich. Denn: Ohne Zeugnis keine Lehrstelle. Ohne Ausbildung keine Zukunft. Und dann nur noch Bürgergeld.

Früher haben Eltern ihren Kindern beigebracht: Wer etwas erreichen will, muss sich anstrengen. Heute sollen Lehrer möglichst keinen Druck machen. Statt klarer Regeln gibt es Gruppenarbeit und bunte Plakate. Wenn ein Kind nichts weiß, wird es nicht gefragt.

Die moderne Pädagogik hat viele Klassenzimmer in Sackgassen verwandelt. Auch der Weisheit Lehren muss man mit Vergnügen hören, sagte Wilhelm Busch. Aber davon ist im Schulalltag oft nichts zu spüren.

Und dann wundert man sich, warum immer mehr Jugendliche ohne Abschluss dastehen. Warum Azubis fehlen. Warum Betriebe klagen, dass Schulabgänger kaum Grundwissen mitbringen.

Stattdessen wird am Gymnasium nicht mehr ausgesiebt, sondern durchgewunken. Selbst mit Vieren in Mathe und Deutsch darf man weitermachen. Das Gymnasium wird zur Hauptschule – aber mit Abitur.

Die SPD nennt das Gerechtigkeit. Die Eltern nennen es Realität:

Fällt er in den Graben, fressen ihn die Raben. Und genau dorthin steuert unser Bildungssystem – mit Vollgas.