Thüringen zeigt, wie es geht. In Sachsen hat die AfD „nur“ den zweiten Platz erobern können. Trotzdem ist das natürlich ein Wahnsinnserfolg. Das Ergebnis kann Signalwirkung haben und eine Politikwende einläuten. Aber wie Sachsen zeigt, darf sich die AfD nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen. Ein etwas zugkräftigerer Kandidat hätte vielleicht den ersten Platz geholt. Möglicherweise war es ein Fehler, den Sachsen Maximilian Krah ins „Europaparlament“ zu entsorgen.
Über die AfD in Thüringen hat man lange gerätselt. Ist sie so erfolgreich wegen oder trotz Höcke? Nach so vielen Jahren sollte es jedem klar sein. Kein AfD-Politiker ist tatsächlich so beliebt bei den Wählern und so verhasst bei den Gegnern wie Björn Höcke. So einen braucht es auch in Sachsen, demnächst in Brandenburg und viel wichtiger: auf Bundesebene. Mehr Höcke wagen, heißt weniger Weidel und weniger Chrupalla. Eine Partei kann nicht mit zwei Kanzlerkandidaten ins Rennen gehen. Thüringen hat sich früh festgelegt und auch in schwierigen Zeiten an Höcke festgehalten. Viel Zeit bleibt nicht mehr für die Bundesspitze in Berlin, um aus der Lektion eine Lehre zu ziehen!


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4 Kommentare zu „Mehr #Höcke wagen!“