Ich will mein normales Leben zurück, nein danke!

Deutsche Außenpolitik unter Heiko Maas: Kotau vor Saudi Arabien und Waffen zur Massentötung jemenitischer Kinder
Sandro Halank, Wikimedia Commons, CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Der kleine Saarländer hat wieder einen raus gehauen. Und das auch noch auf Englisch. „I want to have my normal life back.“ So reden Opfer, keine Männer. Wird seine Mama ihm den Wunsch erfüllen und gnädig den Sommerurlaub genehmigen?

Und wusste er wirklich nicht, dass die Kameras schon liefen? Jedenfalls soll er mit seinem Spruch Millionen Menschen aus dem Herzen gesprochen haben. Aber es gibt keinen Weg mehr zurück. Und was soll das sein, ein normales Leben? Aufstehen, arbeiten, Fernsehen gucken, Schlafen gehen?

Wenn wir einfach nur zurückspulen, landen wir immer wieder an derselben Stelle. Darum werden Alkoholiker und Drogensüchtige rückfällig, müssen sogenannte „Psychisch Kranke“ starke Medikamente nehmen und landen dennoch immer wieder in Therapie, erleben Bindungsgestörte eine gescheiterte „Beziehung“ nach der anderen und Typen wie Maas, Baerbock, Merkel, Altmaier und wie sie alle heißen, machen es sich derweil auf den Stühlen der Macht gemütlich. Ob sie nun Marionetten sind oder nicht, spielt keine Rolle, mit solchen Witzfiguren kann man bestenfalls im Kuriositätenkabinett ein paar Mark verdienen, eine „normale“ Gesellschaft würde anderen Persönlichkeiten die wichtigsten Amtsgeschäfte anvertrauen.

Und war früher wirklich alles besser? Wenn ja, welche Rolle spielt das? Wir können uns in diesem Leben innerhalb der Zeit nur in eine Richtung bewegen – von links nach rechts 🙂 Wir sind alle Gefangene der Zeit, eingesperrt in alternden Körpern. Wenn wir um unser Leben fürchten, worum geht es dann? Das bißchen, was noch vor uns liegt oder das Unwiederbringliche, welches uns keiner mehr nehmen kann, solange Geist und Verstand nicht ihren Dienst versagen? Spätestens wenn es um das Ende geht, machen sich viele Menschen zum ersten Mal Gedanken darüber, ob es mehr gibt, als nur dieses Irdische. Sie fragen sich, ob der Mensch nicht doch ein multidimensionales Wesen sein könnte oder flüchten sich ins Religiöse. Die anderen bekommen Alzheimer und entgehen der Auseinandersetzung. Sie verlassen die Welt so, wie sie sie betreten haben, als unmündige Wickelkinder, die den ganzen Tag umsorgt werden müssen. Ist das „normal“? Darauf kann ich gerne verzichten, nein danke!

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