Bundesamt: Bürger sollen Rezepte für Notfallkochbuch rausrücken

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat ein Problem. Niemand weiß dort, wie man aus den üblichen Zutaten während einer Katastrophe etwas Essbares zubereiten soll. Darum ist der Bürger gefragt. Eigentlich sollte das aus wie viel Steuergeldern auch immer finanzierte Projekt längst abgeschlossen sein, doch dann kam die Coronapandemie, so die todsichere Ausrede. Dabei war genügend Zeit.

Hier der Beweis:

Seit Februar 2020 läuft ein Wettbewerb, bei dem „Bürgerinnen und Bürger“ Rezepte für Gerichte einreichen können, die sich ohne elektrische Kochgelegenheit zubereiten lassen. Die ursprüngliche Frist der Einreichung vom 31. Mai wird nun bis 31. August 2020 verlängert.

Ja, und da ist sie auch schon, die Ausrede:

Die Coronavirus-Pandemie hat seit Anfang März schnell zu Reaktionen auf allen Ebenen von Bund, Ländern und Kommunen geführt. Die Bürgerinnen und Bürger waren unmittelbar mit dieser Pandemie und den Veränderungen im täglichen Leben konfrontiert. Fachkräfte der Gefahrenabwehr genauso wie die Bevölkerung mussten erstmal mit der neuen Lage umgehen.

In dieser Zeit hat die Beschäftigung mit dem Rezeptwettbewerb sowohl von Seiten der Bonner Initiatoren wie auch der Bürgerinnen und Bürger zurückstehen müssen. Das hat sich auf den Rezeptwettbewerb ausgewirkt. Gleichwohl halten die Verantwortlichen an der Wirksamkeit und Relevanz ihres geplanten Notfallkochbuchs fest. Daher verlängert sich die Frist für die Einreichung der Rezepte um die drei Monate, die das Projekt aufgrund der Coronavirus-Pandemie zurückgefallen ist. Neuer Termin ist der 31. August 2020.

Also, dann aber fix an die Arbeit und her mit den Rezepten. Irgendwer wird schon wissen, wie man ein Feuer mit zwei Stöckchen entzündet, schließlich bekommt ja nicht jeder sein Essen in der Kantine serviert.

Für Leute, die nicht lesen können, gibt es sogar einen Youtubekanal.

Und wenn das Kochbuch fertig ist, für den sich die „Bürgerinnen und Bürger“ noch einen lustigen Namen ausdenken sollen, gibt es einen Warntag für alle. Das wird ein Spaß:

 Am 10. September 2020 wird pünktlich um 11.00 Uhr erstmals seit der Wiedervereinigung ein bundesweiter Probealarm mit allen vorhandenen Warnmöglichkeiten, wie Radio, Fernsehen, sozialen Medien, der Warn-App NINA, Sirenen, Lautsprecherwagen sowie auch digitalen Werbetafeln durchgeführt.

Übrigens, cooles Datum. Einen Tag vor dem 11. und dann auch noch um 11 Uhr …

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