|

|

Angriffe auf Polizisten in Dresden: Pünktliche Radikalisierung zum Ausbruch der „dritten Welle“ …

Geliefert wie bestellt! Nachdem die Demonstration in Dresden verboten wurde, reisten trotzdem zahlreiche Demonstranten an, um gegen die Corona-Maßnahmen zu protestieren. Die Presse frohlockt, endlich ist der Beweis erbracht, dass die „Querdenker“ gewaltbereit sind. 

Ein kurzes Twitter-Video sorgt für Empörung. Zu sehen ist nicht viel und das auch nicht besonders scharf. Ein Polizist wurde angegriffen. Als er auf dem Boden liegt, tritt ein Mann noch einmal nach. 

Das ist nicht friedlich, keine Frage. Dennoch sind die Auschreitungen im Härtegrad noch meilenwert entfernt von den Gewaltorgien linksextremer Netzwerke, sei es alljährlich zum ersten Mai oder dem G20 Gipfel. Handelte es sich bei den Angreifern, durch die vier Polizisten verletzt worden sind, um „typische Querdenker“? Gibt es die überhaupt? Vielleicht gibt es für alles eine einfache Erklärung und dieses eine Mal stecken ausnahmsweise nicht ominöse V-Leute hinter der Radikalisierung. Es muss ja nicht immer so sein, wie bei den Studentenprotesten zur Zeit von Rudi Dutschke, der Gründung und Bewaffnung der RAF, der NPD oder den Hooliganprotesten in Köln. Möglicherweise ist einfach nur ein paar ganz normalen Leuten der Geduldsfaden gerissen, schließlich liegen die Nerven überall blank. So oder so hat die Regierung nun ein weiteres Argument in die Hand bekommen, um das Versammlungsrecht weiter zu beschränken. 

Die Presse hinterfragt nicht weiter, sondern skandalisiert die Geschehnisse. Hier der Tagesspiegel: 

Ebenfalls für Empörung sorgte eine Videosequenz aus dem YouTube-Livestream des umstrittenen Journalisten Martin Lejeune, der der „Querdenken“-Bewegung nahe steht. Vor laufender Kamera fragt Lejeune einen Mann mit starkem sächsischen Akzent auf dem Altmarkt Dresdens, wieso er heute auf der Straße ist.

Der Mann antwortet „Ich bin auf der Straße, um die Politik zu ändern“ und fügt hinzu: „Ich komm das nächste Mal mit einer Waffe und wenn ich zwei umschieße.“ Damit sind offenbar Polizisten gemeint. Der sächsischen Polizei ist die Szene bekannt, wie sie auf Twitter mitteilte.

Inwieweit Lejeune „umstritten“ ist, lässt der Tagesspiegel offen. Dann käme nämlich heraus, dass es sich mitnichten um einen Rechten handelt, sondern einen Linken, der sogar der TAZ zu extrem in seiner „Israel-Kritik“ war. Und mehr noch. Lejeune ist zum Islam konvertiert und machte Propaganda für Erdogan und die AKP, bis es auch denen zu bunt wurde. Nun hat er sich an die Querdenken-Demos gehängt und macht das, was ein Journalist machen sollte. Er stellt Fragen und bekommt Antworten. Das gefällt dem Mainstream gleich in mehrfacher Weise nicht. Aber mit ihnen reden „Wutbürger“ nicht mehr. Und die Antwort? Na ja, das war es doch, was die Mainstreammedien hören wollten, man tut nur so, als sei man empört. Bis zur nächsten Ausschüttung der Fördermittel durch den Bund. Nur meine Meinung und ganz bestimmt nicht die Wahrheit, oder?

Weitersagen