Wegen Bitcoin: Jetzt wollen sie ihn am liebsten tot sehen

Kurz nach seiner Wahl im Juni 2019 hofierte die Schlange Pelosi noch den Präsidenten von El Salvador, Nayib Bukele. Jetzt hat sich der charismatische Politiker und frühere Geschäftsmann die US-Elite zum Todfeind gemacht.

In weniger als 90 Tagen tritt das neue Gesetz in Kraft, mit dem der Bitcoin in dem krisengeschütteltem Land zur offiziellen Währung wird, neben dem US-Dollar. Es versteht sich von selbst, dass die Zentralbanker diese Konkurrenz nicht dulden und alles daran setzen werden, Bitcoin und Nayib Bukele gleich mit zu zerstören. Dieses Schicksal hat noch jeden ereilt, der es wagte an der Dominanz des US-Dollars zu kratzen. Aber wer ist dieser junge Präsident, der in diesem Jahr seinen vierzigsten Geburtstag feiert? Welche Wirkung hat er auf seine Anhänger?

Im Video von Marc Friedrich kann man einen leichten Eindruck bekommen und wird ebenso über die Bedeutung des Schritts aufgeklärt, den Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel festzuschreiben.

Ganz so euphorisch betrachte ich die Angelegenheit nicht. Denn die Schmutzkampagne gegen El Salvador und den Bitcoin läuft seit Wochen. Einer der Strohmänner scheint Elon Musk zu sein, dem man offenbar zu verstehen gegeben hat, dass er mit seiner Firma Tesla den Bitcoin ganz schnell wieder aus den akzeptierten Zahlungsmethoden zu streichen habe. Der Spiegel mischte natürlich für das deutsche Publikum mit und log hinter der Bezahlschranke: »Bitcoins sind nur für zwei Dinge gut: zum Spekulieren und für Lösegeldzahlungen« Das ist übelste Propaganda, wie auch das Märchen von der angeblichen Umweltbelastung durch den Bitcoin, das Elon Musk wieder angeheizt hat. Die Chance, die eine dezentrale Kryptowährung bietet, muss klein geredet werden, sonst fallen die FIAT-Währungen in sich zusammen. 

El Salvador kann sich auf unruhige Zeiten einstellen, denn beim Geld hört die "Freundschaft" mit den US-Eliten auf. Man wird nichts unversucht lassen, um das Land zu destabilisieren und notfalls einen Umsturz einleiten, der dem Präsidenten das Leben kosten könnte. Ein solches Beispiel darf keine Schule machen. El Salvador ist beileibe keine Wirtschaftsmacht, aber wenn andere Staaten in Südamerika nachziehen, hätte das Folgen, die gewissen Seilschaften einen dicken Strich durch die Rechnung machen.