Am 3. September 2025 wurde Arne Schmitt, der bekannte Friedensaktivist und Pianist, im Berliner Landgericht verhaftet und in Untersuchungshaft genommen. Die Wochenzeitung Demokratischer Widerstand berichtet über die Hintergründe dieses skandalösen Vorfalls, basierend auf der Antwort der Staatsanwaltschaft und Aussagen von Prozessbeobachter Rüdiger Borrmann.
Schmitt, angeklagt wegen Landfriedensbruchs mit seinem Konzertflügel, verteidigte sich selbst und forderte hartnäckig die Namen der Schöffen, um Strafanzeigen wegen möglicher Rechtsbeugung einzureichen. Doch statt Transparenz erhielt er Handschellen. Die Staatsanwaltschaft rechtfertigt die Verhaftung mit einem angeblichen Angriff auf einen Schöffen und einen Justizbeamten, vermutlich nach dem Verhandlungstag am 20. August 2025. Ein von Schmitt veröffentlichtes Video zeigt jedoch keine Gewalt, sondern lediglich eine verbale Auseinandersetzung. Die angeführten Haftgründe – Flucht- und Verdunkelungsgefahr – wirken konstruiert: Schmitt erschien regelmäßig vor Gericht und dokumentierte den Vorfall selbst.
Die Staatsanwaltschaft schweigt zu Details des angeblichen Angriffs, was den Verdacht politischer Motive nährt. Dieser Fall zeigt, wie kritische Stimmen mundtot gemacht werden. Ein Rechtsstaat, der so handelt, steht auf tönernen Füßen.

