Auch die zweite Verurteilung von Björn Höcke – der „Alles“ für sein Land geben wollte – wurde im Hallenser Gericht unter dem alten römischen Spruch „Jedem das Seine“ gefällt, das die Nationalsozialisten zynisch über eines ihrer berüchtigten Konzentrationslager gesetzt hatten. Geht es grotesker? Mancher konnotiert beim Spruch aus diesem Hause Jemanden, der mit der Hakenkreuzbinde am Arm sich über angebliche andere Bindenträger erhebt.
Einer, der Alles für unser Land geben will, wird verurteilt und einer, der unser Land „zum Kotzen“ findet, wird Vizekanzler
Dieses politisch getriggerte Schandurteil – so die Sichtweise von Kritikern – muss durch die etwa noch funktionierenden Folgeinstanzen in Grund und Boden gerammt werden.
Es regiert weithin der wueste geistige Tiefstflug der Altparteien, die die deutsche Sprache als schweizer Käse sehen: Sämtliche Redensarten und Wendungen, die zum Beispiel einer von Habecks und Bärbocks hoch dekorierten Nazi-Vorfahren (hier, hier) und ihre Konsorten einmal ausgesprochen haben, sollen gerichtlich verfolgt werden können.
Wird die Abrissbirne des Rechtsstaates, die FDP, bald einen Gesetzentwurf vorlegen, der als „Anti-Duden“ Tausende Wörter und Sätze der deutschen Sprache listet, die künftig verboten sind – von „Autobahn“ bis „Volkswagen“?


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8 Kommentare zu „Causa Höcke: Was unterscheidet das Ding von einem politischen Schandurteil?“