
Irgendein „Experte“ sagte neulich: „Ich halte FFP2-Masken bei Laien grundsätzlich für ungeeignet.“ Was er weiter meint, erfährt man nur gegen „Bares“, auch wenn es virtuell gezahlt werden muss – ein einziger Euro ist definitiv zu viel für diesen Mist. Ich denke im Übrigen, dass eher die freiwilligen Maskenträger grundsätzlich ungeeignet sind. Ungeeignet, als Mitmensch ernst genommen zu werden, ähnelt ihr Verhalten doch mehr dressierten Hunden, denen sich das mühsam Erlernte nicht so leicht abtrainieren lässt, wenn man es denn wollte. Sie sollen weiter Männchen machen, obwohl sie eigentlich nicht müssten, ja, was denn jetzt?
Da fällt mir ein, haben Sie schon einmal gehört, dass jemand sein Haustier siezt? „Herr von Bödefeld, bitte setzen Sie sich!“ – statt „Platz, Bello!!!“?
Leichte Sprache wird immer nur vertikal eingesetzt, der Sender sitzt oben, der Empfänger logischerweise unten. Um „leichte Sprache“ zu verwenden benötigt man neben einer Portion Abgehobenheit auch ein Stück weit Intelligenz, in jedem Falle mehr, als dem Adressaten zugesprochen wird. Die freiwillig maskierte Laufkundschaft im „Ich bin doch nicht blöd“-Markt, beweist, dass sie völlig zu Recht so herablassend behandelt wird. Von der Seite betrachtet, hat der gemeine FFP2-Maskenträger etwas Hündisches. Die Leine ist unsichtbar, das Hecheln erkennt man daran, wie stark die Maske bei jedem Atemzug eingesogen wird und die Augen pendeln oberhalb der Maske beständig nervös hin und her, vor lauter Furcht, einen Anpfiff zu kassieren. Gerne halte ich Abstand von solchen Ausnahmeexemplaren unserer Spezies, nicht aus Furcht vor Ansteckung, doch sie könnten mir ans Bein pinkeln…

Kommentare
5 Antworten zu „Hundemenschen siezt man nicht …“