Corona-Alarm: „Ich dachte, mein letztes Stündlein hat geschlagen!“

bokeh photography of thermometer on plant

Jetzt hat es mich erwischt. Fieber, Schwitzen, Schüttelfrost, Übelkeit, Gliederschmerzen, Kopfschmerzen und Schwindel. Bis vor zwei Jahren wäre das nichts Besonderes gewesen und hätte keinerlei Anlass geboten, darüber einen Artikel zu verfassen. Heutzutage sieht das anders aus. Immer noch schlapp und von leichter Übelkeit geplagt, konnte ich meinen inneren Drang, etwas zu schreiben, nicht unterdrücken und tippe mal eben ein paar Zeilen.

Vor zwei, drei Wochen hatte uns die „Wreck“ schon einmal im Griff, dieses Mal eine Spur härter. War es jetzt Corona? Keine Ahnung. Beim letzten Mal hatte mir ein Freund noch geraten, mich testen zu lassen, dann könnte ich ein „Genesen-Zertifikat“ bekommen und dürfte wieder überall herein, auch ohne „Impfung.“ Nein, danke. Da müsste ich erstens meine Daten preisgeben und zweitens Quarantäne einhalten für Dinge, auf die ich drittens sowieso keinen Wert lege. Ich habe es ganz altmodisch als „Grippe“, „grippeähnliche Erkrankung“ oder „grippaler Infekt“ verbucht.

Aber dieses Mal könnte es doch „Corona“ sein, schließlich war der Verlauf doch ziemlich heftig, oder? Wenn ich mich also nicht testen lasse und in Quarantäne begebe, handele ich unverantwortlich, unsolidarisch und was weiß ich. Oder es war eben kein Corona, aber beim letzten Mal schon, da man es ja nicht so kurz hintereinander ein zweites Mal bekommen kann. Oder es war beide Male Corona, jedoch eine unterschiedliche Variante.

Ernsthaft, über so einen Blödsinn macht man sich Gedanken. Als Grundschüler hatte ich mal 41 Grad Fieber, der Doktor kam nach Hause, verpasste mir eine Penicillinspritze, die ich nicht vertrug, aber gestorben bin ich weder an der Krankheit noch an dem Medikament. Damit war der Fall erledigt. Aber 2022 ist alles anders. Aus Mücken wurden Elefanten, aus Grippe und Erkältung die Pest.

So hat denn auch dieses Mal wieder nicht mein letztes Stündlein geschlagen, von dem meine Frau jedes Mal ein Liedchen singen kann, wann immer mich ein Wehwehchen plagt …

Und jetzt lege ich mich wieder hin!

5 Kommentare

  1. Ich wünsche gute Besserung und schnelle Genesung, ganz gleich, ob Grippe, Corona oder Ebola. Hauptsache bald wieder fit und fröhlich,

    Das von mir bevorzugte Medikament in dieser misslichen Lage wären Hühnersuppe und eine Schüssel leckerer Salat…;-)

  2. Herr Van de Rydt, Gute Besserung. Tee von frisch geriebenem Ingwer pur “ Bis es Ihnen das Hemd in die Hose zieht und die die Schuhe von Alleine aufgehen „. Dazu braucht es ein grosses Badehandtuch wegen des erhöhten Schweissaustritts. Dann in die Kiste, der Rest geht dann ganz von selbst.

  3. Das mit dem zweiten Mal, nach so 2 bis 3 Wochen, finde ich besonders interessant. Ich möcht‘ mal so sagen, dieses Phänomen ist mir jüngst auch aufgefallen . .

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