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Widerspruchslösung bei der Organspende verstößt gegen die Menschenwürde

Der Berliner Senat hat beschlossen, sich im Bundesrat für die Einführung einer Widerspruchslösung bei der Organspende einzusetzen. Kritik daran kommt vom dem Gesundheitsexperten der AfD-Hauptstadtfraktion, Carsten Ubbelohde, der einen Verstoß gegen die Menschenwürde erkennt:

„Die Widerspruchslösung reduziert die Bürger zu menschlichen Ersatzteillagern. Sie ist ein eklatanter Verstoß gegen den wichtigsten Grundsatz des deutschen Rechts, der da lautet ‚Die Würde des Menschen ist unantastbar.‘ Es ist beschämend, dass der Senat, der von einer angeblich ‚christlichen‘ Partei geführt wird, offenbar glaubt, sich über diesen Grundsatz hinwegsetzen zu dürfen.

Wer die Bürger dazu bewegen möchte, sich verstärkt als Organspender registrieren zu lassen, muss sie überzeugen. Die Widerspruchslösung hingegen spekuliert darauf, dass die Menschen aus Bequemlichkeit oder Unkenntnis unfreiwillig zu Organspendern werden. Man versucht damit, die Bürger zu übertölpeln. Es ist genau diese Art von Politik, die für immer mehr Politikverdrossenheit sorgt.“

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