Unplanned: Wie eine Klinikleiterin nach einer Abtreibung zur Lebensschützerin wurde

Es ist eine wahre Geschichte, die in den USA für Schlagzeilen sorgte, in Europa aber viel zu wenig Beachtung fand, weil sich die Kinobetreiber vor Protesten fürchteten. So kam der 2019 gedrehte Film erst Jahre später auf nur wenige Leinwände. Der politische Druck militanter Abtreibungsbefürworter ist hoch, würden doch Planned Parenthood und der deutsche Ableger Pro Familia ihre Existenzgrundlagen verlieren, wenn die Öffentlichkeit und insbesondere Frauen die Wahrheit erfahren.

Was bei einer Abtreibung wirklich geschieht wusste Abby Johnson nicht. Doch eines Tages wurde sie in den OP gerufen, um dort auszuhelfen. Was sie sah, veränderte ihr Leben drastisch. Bis dahin hatte sie sich aktiv für eine liberale Abtreibungspraxis in den USA eingesetzt und leitete sogar ehrenamtlich eine Abtreibungsklinik der berüchtigten Planned Parenthood Organisation. Die Bilder auf dem Ultraschallbildschirm waren eindeutig. Da wird kein Zellhaufen operativ entfernt, sondern ein menschliches Leben ausgelöscht. Brutal ausgelöscht.

Abby Johnson kündigte, ging an die Öffentlichkeit und schloß sich der Lebensrechtbewegung an. Planned Parenthood ging wegen angeblicher Verletzung von Berufsgeheimnissen gerichtlich gegen sie vor, um sie zum Schweigen zu bringen. Doch die junge Frau wurde in einem aufsehenerregenden Prozeß frei gesprochen. Das ist ihre Geschichte:

Bibel TV Sa, 03.09., 22:05 Uhr

Unplanned – Was sie sah, veränderte alles! – Spielfilm, USA 2019

Abby Johnson (Ashley Bratcher) arbeitet bei dem Unternehmen „Planned Parenthood“. Dort berät sie Frauen, die über einen Schwangerschaftsabbruch nachdenken. Davon überzeugt, den Frauen zu helfen, denen sie zu einer Abtreibung rät, wird sie eines Tages gebeten, im OP auszuhelfen. Was sie dort sieht, ändert alles für Abby. Sie schließt sich einer Organisation an, die für das Leben kämpft, und verärgert damit ihren ehemaligen Arbeitgeber.

Und hier – mit Altersbeschränkung – der Film: Der stumme Schrei

Schockierende Bilder einer Abtreibung in einem frühen Film, so wie sie auch Abby Johnson gesehen hat. Der Arzt, der zum Zeitpunkt der Aufnahmen bereits um die 10.000 Abtreibungen durchgeführt hatte, war beim Betrachten der Bilder so schockiert von seiner Arbeit, dass er nie wieder Abtreibung vornahm.

5 Kommentare

  1. Abtreibungen sind, abgesehen von Fällen zweifelsfreier medizinischer Indikation, ein Verbrechen.

    Und alle die das Recht auf freie Abtreibung nach Lust und Liebe fordern, sind entweder geisteskrank oder menschenfeindliche Psychopathen.

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    1. Der Vater von Bill Gates war übrigens auch Mitglied dieser Eugenik-Clique. Der „philantropische“ Apfel fällt bekanntlich nicht weit vom Stamm.

  2. @Rumpelstilzchen

    Zitat: (bevors evtl noch „verschwindet“):
    „Abtreibungen sind, abgesehen von Fällen zweifelsfreier medizinischer Indikation, ein Verbrechen. Und alle die das Recht auf freie Abtreibung nach Lust und Liebe fordern, sind entweder geisteskrank oder menschenfeindliche Psychopathen. “

    WTF..

    Sie sind bestimmt so ein Gestörter, der selbst bei Schwangerschaft durch Vergewaltigung, am Besten noch bei Minderjährigen Mädchen, Abtreibung verbieten und unter Strafe stellen würde, so lange keine „zweifelsfreie medizinische Indikation vorliegt“. Sie sollten überlegen in die arabische Welt auszuwandern. Da werden auch die Frauen bestraft, die vergewaltigt wurden, da sie ja Ehebruch begangen haben. Ist doch wohl ganz in Ihrem Sinne!

    Legt Ihr Kommentar jedenfalls nahe!

    Guten Tag!

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    1. Vielen Dank für ihren freundlichen Hinweis. Im Falle einer Vergewaltigung ist die Abtreibung selbstverständlich ebenfalls zuzulassen, das steht außer Frage.
      Die Abtreibung aus kriminologischen Gründen versteht sich von selbst.

    2. Im übrigen hatte ich mich im Text klar auf „freie Abtreibungen aus Lust und Liebe“ bezogen.
      Dass Vergewaltigungen nicht darunter fallen, dürfte für jeden – Sie natürlich ausgenommen – offensichtlich sein.

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