Statt der Infantilpolitik muss das Corona-Problem neu gedacht werden

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Es hat in Sachen Corona* keinen Sinn, Tag für Tag wie die Hühner im Stall vor dem Lauterbach-Frettchen davon laufen zu wollen. Man muss einsehen, dass der polit-medial veranstaltete Dauermarathon gegen das Co-19-Virus* ohne wesentlichen Effekt war und  bleiben wird. Die  Zahlen im restriktionsarmen Schweden sind heute besser als die deutschen und untermauern das (hier und hier). Dieses Virus lässt sich weder „aushungern“, noch wegimpfen, weil es sich – virustypisch – ständig ändert und Gegenmaßnahmen mit Isolation und Impfungen stets einen Schritt hinten dran oder daneben liegen.

Statistisch-epidemiologische Analyse:  Das mittlere Sterbealter mit positivem Co-19-Test entwertet die generellen Maßnahmen 

Co-19 kann im Einzelfall für Jedermann jeden Alters tückisch und tödlich sein, seine Allgemeingefährlichkeit im Alltag aber ist gering. Man kann die tödliche Co-19-Wirkung auf gesundheitlich altersentsprechende Menschen unter 70 Jahren mit den anderen tödlichen Gefahren des Lebens vergleichen, mit Straßenverkehrs-, Arbeits-, Strom- und Haushaltsunfällen, so wie sie täglich sich ereignen.

Statistisch stellt  Corona-19 eine Lebensgefahr  für die Gruppe der im Mittel 83-Jährigen dar. Paradox: Man wird mit positivem Coronatest sogar älter als ohne.

Das mittlere Alter der Co-19 Test-positiven Toten beträgt in Deutschland 83 Jahre (hier), die – geschlechterfusionierte – Lebenserwartung beträgt aber nur rund 81 Jahre (hier). Dass individuell an Co-19 Sterbende noch länger hätten leben können, ändert für des Kollektiv nichts. Und politische Generalmaßnahmen können nicht an Einzelfällen und gegriffenen Interviews mit Stationsärztinnen, sondern nur am Kollektiv ausgerichtet werden. Das klingt für Konsumenten des moralischen Medien-Framings vielleicht zynisch, ist aber objektiv zu statuieren.

Daraus folgt, dass die Co-19-Toten in Deutschland im Median über ihre statistische Lebensspanne hinaus alt geworden sind und schon geringe Einwirkungen bei Ihnen zu finaler Systemerschöpfung und Tod führen. Seit je sind für Menschen am Ende ihres Lebens Bakterien und Viren der letzte Konflikt, den sie nicht mehr überstehen. Es ist ärztliches Grundwissen und auch jedem mit Altersheimen und Hochbetagten Vertrauten geläufig, dass im Sterbealter in erster Linie Lungenentzündungen – durch Viren und  Bakterien in Verbindung mit einer sog. Hypostase (Minderbelüftung und Sekretstau der unteren Lungenpartien) – direkt zum Tod führen. Seit Anfang 2020 sind alle Blicke auf Co-19-Viren als Todesursache focussiert  und das ist falsch. Denn Co-19 sind nur eine Sorte Viren, von denen es ungezählte gibt und wenn nicht Co-19-Viren  beim präfinalen Menschen den Tod herbeiführen, dann tun es andere Viren oder Bakterien. Mit der Focussierung auf Co-19 als Todesursache wird für die im Durchschnitt 83 Jahre alte Gruppe der Verstorbenen eine pseudowissenschaftliche Scheindebatte geführt. Es sollte auch für die medizinischen Laien in der Politik sinnfällig sein, dass man die durchschnittlich 83-Jährigen nicht mehr vor dem Tod schützen kann. . 

Fazit:

Statistisch gesehen versucht man  in Deutschland mit generellen Covid-19-Maßnahmen  den Alterstod mit 83 Jahren zu bekämpfen und muss scheitern. Daher ist ab sofort dem schwedischen Vorbild der bürgerlichen Eigenverantwortung zu folgen. Der drohende wirtschaftliche Ruin von Innenstädten, Kultur und zahlreichen zwischenmenschlichen Beziehungen gebietet die Beendigung des sinnentleerten Aktionismus und der erfolglosen Coronarestriktionen . 

* wissenschaftliche Bezeichnung: SARS-Co-V2 – Virus

3 Kommentare

  1. Ein exzellenter Beitrag, der mit einfachen Gedankenformulierungen das Wesentliche der Situation erhellt. Kein mit normaler Intelligenz Ausgestatteter wird glaubhaft sagen können „das hatte ich nicht verstanden“.

  2. Herr Egeler, ein gewisser Hosenanzug hat hier leider vergessen, das Problem von Hinten (Sie wissen schon). Leider besitzt die überwiegende Mehrheit nur eienen IQ bis max. 50 und hat es anscheinend verstanden oder glaubt es zumindest. Machen Sie sich nichts daraus ;o))

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