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Politik versagt: Zu wenig Medizinstudienplätze in NRW

Die Süddeutsche Zeitung berichtet in einem Artikel vom 20. August 2025 über eine alarmierende Analyse des Centrum für Hochschulentwicklung (CHE): Nordrhein-Westfalen hinkt bei der Bereitstellung von Medizinstudienplätzen meilenweit hinterher . Während das bevölkerungsreichste Bundesland mit 2.334 Studienanfängern im Jahr 2024 zwar die meisten Erstsemester in der Humanmedizin verzeichnet, sind das pro 100.000 Einwohner nur mickrige 13 Studienplätze. Im Vergleich dazu bieten kleinere Länder wie das Saarland oder Mecklenburg-Vorpommern mit 29 bzw. 26 Plätzen ein Vielfaches! Diese Zahlen sind ein Schlag ins Gesicht für alle, die auf eine funktionierende Gesundheitsversorgung angewiesen sind. Die Politik in NRW scheint das Problem zu ignorieren, während der Ärztemangel die Region in eine gefährliche Unterversorgung stürzt.

Die AfD-Fraktion NRW schlägt Alarm und kritisiert die Zustände scharf: „Der Mangel an medizinischen Studienplätzen in NRW bereitet uns große Sorgen“, betont Dr. Martin Vincentz, Vorsitzender der AfD-Landtagsfraktion und selbst Arzt. Er verweist auf die drohende Katastrophe: Bis 2034 werden in NRW rund 1.950 Hausärzte weniger zur Verfügung stehen, während ein Viertel der derzeitigen Ärzte aus Altersgründen ausscheidet. Krankenhäuser und Kliniken müssen bereits jetzt auf ausländische Ärzte zurückgreifen, die jedoch in ihren Heimatländern ebenso dringend benötigt werden. Diese Abhängigkeit ist ein Armutszeugnis für ein reiches Bundesland wie NRW. Vincentz fordert zu Recht eine massive Ausweitung der Studienplätze, um die medizinische Versorgung zu sichern. Doch die Landesregierung verschläft die Krise, während Patienten die Leidtragenden sind. Es ist höchste Zeit für einen Aufschrei – und für Taten statt leerer Versprechungen!