Sie probieren es immer wieder. Nachdem der damalige Bundesgesundheitsminister Spahn mit der Widerspruchslösung gescheitert ist, bläst nun die CSU Bayern zum Angriff auf die Menschenwürde. Mit einem geschickten Schachzug wollen sie das Transplantationsgesetz ändern und nennen das „erweiterte Widerspruchslösung.“ Angeblich ändert sich nichts, doch der Staat sichert sich, wenn er damit durchkommt, den Zugriff auf die Organe, es sei denn, die Angehörigen widersprechen.
So tönt der CSU-Fraktionsvorsitzende Klaus Holetschek:
„Ich habe mich schon als Gesundheitsminister klar positioniert: Bei einer erweiterten Widerspruchslösung wäre Organspende dann der Normalfall und nicht mehr der Sonderfall bei ausdrücklicher Zustimmung. Unsere Bundesratsinitiative ebnet dazu den Weg. Wichtig ist, dass wir begleitend weiter mit Kampagnen die Menschen aufklären und informieren. Alle Bürgerinnen und Bürger sollen am besten selbst eine Entscheidung treffen, das nimmt dann auch viel Last von den Schultern der nahen Angehörigen.“
Dass der Angehörige ausgeschlachtet wird und das bei lebendigem Leib, wird natürlich verschwiegen.
Lesen Sie hier mehr dazu:
- Ein Faltblatt des kritischen Schweizer Vereins AEPOL können Sie hier: Organspende zu Ende denken: 5 Gründe gegen die Organspende am Lebensende ansehen und herunterladen.
- „Organspende – nie wieder“ – aus der Sicht einer Betroffenen



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7 Kommentare zu „Organspende: CSU will Sterbende zu Leibeigenen erklären“