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Impfchaos in den Kliniken – Warum hat das Personal so wenig Vertrauen in die Spritzen?

Die neue OKaPII-Studie des Robert-Koch-Instituts zeigt ein Bild, das für die Impfkampagnen der Politik einem Offenbarungseid gleichkommt: Gerade einmal 16 Prozent des Klinikpersonals haben sich im letzten Jahr gegen COVID-19 impfen lassen, sieben Prozent sogar noch nie. Selbst bei der Grippeimpfung, die seit Jahren aggressiv beworben wird, liegt die Quote insgesamt nur bei 56 Prozent. Ärzte stechen mit über 80 Prozent noch heraus, doch in Pflege und therapeutischen Berufen will sich nur etwa jeder Zweite impfen lassen – wie das Ärzteblatt berichtet.

Die nüchternen Zahlen offenbaren mehr als bloße Nachlässigkeit. Wenn ausgerechnet jene Berufsgruppen, die täglich mit Patienten arbeiten, den staatlichen Impfempfehlungen nicht folgen, drängt sich eine unbequeme Frage auf: Warum vertraut das Personal den Spritzen so wenig? Offiziell heißt es, viele hätten die Impfung „vergessen“ oder „keine Zeit“ gefunden. Doch neben organisatorischen Gründen tauchen immer wieder Sorgen über Sicherheit und Nebenwirkungen auf – ein Misstrauen, das offenkundig tief sitzt.

Besonders brisant: Mehr als die Hälfte des Klinikpersonals will sich künftig nicht mehr gegen COVID-19 impfen lassen. Auch bei Pertussis herrscht Unsicherheit – fast die Hälfte weiß nicht, dass eine Auffrischung alle zehn Jahre nötig ist. Wenn selbst medizinisch geschultes Personal derart skeptisch ist, wirft das kein gutes Licht auf die Glaubwürdigkeit der offiziellen Impfpolitik .