Die Kritik an der Transmedizin in den USA nimmt zu, wie der Fall von Kaya Clementine Breen zeigt. Die heute 20-jährige Studentin aus Kalifornien verklagt mehrere Ärzte und Kliniken, da sie im Alter von nur 12 Jahren zu einer hormonellen und chirurgischen Geschlechtsangleichung gedrängt worden sei. Breen, die als Kind sexuell missbraucht wurde, litt unter Angstzuständen und Depressionen. Anstatt diese Traumata in einer Therapie aufzuarbeiten, interpretierten Schulpsychologen und Ärzte ihre Gefühle als Geschlechtsdysphorieund verschrieben ihr Pubertätsblocker, Testosteron und schließlich eine doppelte Mastektomie.
Breen bereut die irreversiblen Eingriffe und klagt über schwere körperliche und psychische Schäden. Sie ist wahrscheinlich unfruchtbar und leidet unter den Folgen der Hormonbehandlung. Erst als sie im Rahmen ihres Studiums eine Gesprächstherapie begann, wurde ihr bewusst, dass sie gar nicht transgender ist, sondern an einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) leidet.
Breens Fall ist kein Einzelfall. Immer mehr junge Menschen, die sich einer Geschlechtsangleichung unterzogen haben, melden sich mit ähnlichen Erfahrungen zu Wort. Sie kritisieren, dass psychische Probleme und Traumata nicht ausreichend berücksichtigt und zu schnell zu medizinischen Maßnahmen gegriffen wird.


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7 Antworten zu „Immer mehr Trans-Jugendliche bereuen ihre „Geschlechtsumwandlung““