Australien: Schulen speisen Kinder mit Insekten ab

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Erst kürzlich hat die EU Mehlwürmer zu geeigneten Lebensmitteln für den menschlichen Verzehr erklärt. Es wird schon seit Jahren für die angeblich proteinreiche und alle Probleme lösende Nahrungsquelle geworben. Bislang jedoch mit wenig Erfolg. Auch die zaghaften Versuche einer Schweizer Uni, Insekten als hochpreisige Delikatessen zu etablieren, scheiterten. Da erscheint es nur logisch, wenn der Ekelfraß der jungen Generation schmackhaft gemacht werden soll und sich tausende Schulen in Australien, neuerdings auch in Wales an den Experimenten beteiligen.

Wie Peter Sweden berichtet, bekommen die Versuchskinder an tausend ausgesuchten Schulen in Australien Chips verabreicht, die aus Mehlwurmpulver hergestellt wurden. Damit nicht genug, denn die Kinder wissen oft gar nicht, woraus das Zeug besteht, laut einem Interview im Daily Telegraph. In Wales soll zudem an vier Grundschulen ein ähnliches Experiment laufen.

Wie dieser Tweet und er dazu gehörige Artikel aus 2020 beweist, läuft die Werbung auch in Deutschland auf Hochtouren.

Diejenigen, die die Angst vor dem Klimawandel schüren und in Privatflugzeugen um die Welt jetten, haben allerdings ganz andere Gerichte auf dem Speiseplan.

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