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Abtreibungen weiter angestiegen

Im 1. Quartal 2024 gab es in Deutschland rund 28.200 Schwangerschaftsabbrüche, 2,3 % mehr als im Vorjahresquartal. Die Ursachen und persönlichen Entscheidungsgründe sind laut dem Statistischem Bundesamt aus den Daten nicht ersichtlich.

Die weiteren Zahlen entlarven die Mythen der Abtreibungsbefürworter.

Kaum Teenagerschwangerschaften

69 % der Frauen waren zwischen 18 und 34 Jahre alt, 19 % zwischen 35 und 39 Jahre. 9 % der Frauen waren 40 Jahre und älter, 3 % waren jünger als 18 Jahre. Rund 42 % der Frauen hatten vor dem Schwangerschaftsabbruch noch kein Kind zur Welt gebracht.

Die sogenannten Härtefälle minderjähriger Mädchen, die ungewollt schwanger sind und deren einziger Ausweg eine Abtreibung sein soll, liegen also nur bei drei Prozent, jedoch immer noch zu hoch.

Nur 5 Prozent medizinische Gründe oder Vergewaltigung

95 % der gemeldeten Schwangerschaftsabbrüche wurden nach der Beratungsregelung vorgenommen. Eine Indikation aus medizinischen Gründen oder aufgrund von Sexualdelikten war in den übrigen 5 % der Fälle die Begründung für den Abbruch. 95 Prozent der Kinder waren demnach also voll lebensfähig und hätten gesunde Mütter gehabt.

Kein sauberer Eingriff

Wer glaubt, dass eine Abtreibung mittlerweile nur ein kleiner sauberer Eingriff sei, ähnlich einem Besuch beim Zahnarzt, irrt. Die meisten Schwangerschaftsabbrüche (46 %) wurden mit der blutigen Absaugmethode durchgeführt, bei 41 % wurde das Mittel Mifegyne® verwendet. Die Eingriffe erfolgten überwiegend ambulant, davon 84 % in Arztpraxen beziehungsweise OP-Zentren und 13 % ambulant in Krankenhäusern.

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