Drag Queens geben sich oft harmlos, besonders wenn sie Kinder in ihren Shows haben wollen. Angeblich gehe es ihnen nur darum, in „die farbenfrohe Welt von Kinderbüchern“ einzutauchen. Trotzdem ebbt die Aufregung in Österreich, wo Drag Queen-Shows für Kinder gerade Fuß fassen, nicht ab. Bei genauerer Betrachtung ist das auch wenig verwunderlich. Schon der Name der Drag Queen Freya van Kant, die in Wien so gern vor Kindern auftritt, ist eine Anspielung auf das englische Schimpfwort „cunt“ (vulgär für das weibliche Geschlechtsteil). Im Internet postet „Miss Tuntenball“ zudem gern mal öffentlich Fotos, die ihrem Pseudonym alle Ehre machen.
Vor allem aber wächst der Widerstand, weil es bei den sogenannten Drag Queen Story Hours(DQSH) um wesentlich mehr geht, als um harmlose Vorlesestunden für die Kleinsten. Zu den erklärten Zielen besagter Drag Queen Freya gehört die „subversive Unterwanderung von Geschlechterrollen“.

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3 Kommentare zu „Wie sich Drag Queens in Kinderherzen schleichen“