Welche Folgen hat es für junge #Menschen, die sich im „falschen #Körper“ fühlen und dafür überall Lob und Anerkennung ernten? Ein psychologischer Erfahrungsbericht.
Ich bin umgeben von Teenagern, die ihr Geschlecht gewechselt haben. Überall sind sie zu finden, sowohl unter den Jugendlichen, die ich bei der Arbeit treffe, als auch in meinem sozialen Umfeld. Es ist mittlerweile vollkommen normal geworden, dass Anna jetzt Alex heißt und man nun bitte die neuen Pronomen richtig benutzen soll, weil sie sich sonst furchtbar aufregen.
Wie viele andere auch habe ich die Bestätigung der neuen Geschlechtsidentität und die soziale Transition für eine relativ harmlose Vorgehensweise gehalten. „Es ist vollständig umkehrbar“, heißt es, wenn man Gründe braucht, um weiterzumachen und um schnell handeln zu können. Manchmal vergehen zwischen dem Zeitpunkt der ersten Verwirrungen und Unsicherheiten bezüglich der eigenen Geschlechtsidentität und der Transition zu Hause und in der Schule nur wenige Wochen.
Je mehr junge Leute ich treffe, desto weniger denke ich, dass das harmlos ist. Denn das Narrativ von der angeblichen „vollständigen Umkehrbarkeit“ entbehrt jeglicher psychologischen Grundlage. Der Versuch als das eine Geschlecht wahrgenommen zu werden, während man den Körper des anderen entwickelt, wird niemals eine einfache Sache sein. Die Erfahrungen des Erwachsenwerdens können wir nicht rückgängig machen. Hier weiterlesen!

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3 Kommentare zu „Wenn ein Teenager sagt, er sei #Transgender…“