Die medizinische Behandlung von minderjährigen Transgender-Personen gerät zunehmend in die Kritik. Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V. (DGPPN) hat die Leitlinie zur trans-affirmativen Behandlung abgelehnt. Die DGPPN kritisiert, dass der Ansatz, der der Selbstidentifikation der Kinder folgt und schnell medizinische Eingriffe einleitet, problematisch sei. Sie fordert, dass hormonelle und chirurgische Eingriffe nur nach umfassender psychiatrischer Diagnostik in seltenen Fällen erfolgen sollten.
Eine neue Studie zeigt einen starken Anstieg von Geschlechtsdysphorie-Diagnosen bei Jugendlichen in Deutschland. Besonders betroffen sind junge Mädchen mit bereits bestehenden psychiatrischen Diagnosen. Die Studie deutet darauf hin, dass viele dieser Diagnosen nicht dauerhaft sind und die Geschlechtsidentität im Kindes- und Jugendalter oft „fluide“ ist.
Die DGPPN befindet sich mit ihrer Kritik in Übereinstimmung mit anderen Fachverbänden und dem Deutschen Ärztetag, der ebenfalls ein Ende der trans-affirmativen Behandlung von Minderjährigen fordert. International wächst der Widerstand gegen diese Praxis, wie auch die jüngsten Forderungen amerikanischer Kinderärzte zeigen, die ein Verbot der trans-affirmativen Behandlung fordern.
Diese Informationen stammen aus einem Artikel auf DemoFürAlle .



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