No Lives Matter: Gefährlicher Cybertrend soll Gesellschaft zerstören

Nach Angaben des Landeskriminalamt Baden-Württemberg und des bei der Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe eingerichteten Cybercrime-Zentrums ist in der vergangenen Woche die Wohnung eines Jugendlichen aus Württemberg durchsucht worden. Auslöser der Ermittlungen waren Hinweise britischer Behörden sowie Meldungen des US-amerikanischen National Center for Missing and Exploited Children (NCMEC). Im Fokus steht die Online-Community „No Lives Matter“, die von Ermittlern als gefährlicher Cybertrend mit radikalisierendem Potenzial eingestuft wird.

Dem Jugendlichen wird vorgeworfen, Teil eines internationalen Netzwerks zu sein, das nihilistische und sogenannte akzelerationistische Ideologien verbreitet. Nach Einschätzung der Sicherheitsbehörden verherrlicht die Szene Gewalt, wirbt für Straftaten und ruft zu Selbstverletzungen sowie zur Misshandlung von Tieren auf. Ziel sei eine vollständige Ablehnung und Abschaffung gesellschaftlicher Normen und Werte.

Besonders schwer wiegen die Vorwürfe im Bereich sexualisierter Gewalt gegen Minderjährige. Der Beschuldigte soll im Jahr 2025 von einem damals 13-jährigen Mädchen aus dem europäischen Ausland kinderpornographische Inhalte erhalten haben. Darüber hinaus steht der Verdacht im Raum, dass er das Mädchen unter Anwendung von Drohungen dazu gezwungen hat, weitere entsprechende Aufnahmen zu übersenden. Ermittelt wird unter anderem wegen des Verschaffens und Besitzes kinderpornographischer Inhalte.

Zusätzlich wird dem Jugendlichen ein Verstoß gegen das Waffengesetz zur Last gelegt. Zu den bei der Durchsuchung sichergestellten Gegenständen machen die Ermittler derzeit keine Angaben.

Auch Sachbeschädigungen stehen im Raum. In Bad Herrenalb waren in der Vergangenheit Graffitischmierereien aufgetaucht, die unter anderem den Schriftzug „No Lives Matter“ trugen. Die Ermittler gehen davon aus, dass diese Schmierereien dem Umfeld des Beschuldigten zuzuordnen sind.

Weitere Auskünfte zum Stand der Ermittlungen wollen Staatsanwaltschaft und Polizei mit Verweis auf laufende Verfahren sowie den Schutz der Persönlichkeitsrechte derzeit nicht erteilen. Der Fall verdeutlicht jedoch, wie sich radikale Online-Subkulturen zunehmend aus dem digitalen Raum heraus in die reale Welt verlagern – mit teils gravierenden Folgen.

Kommentare

2 Antworten zu „No Lives Matter: Gefährlicher Cybertrend soll Gesellschaft zerstören“

  1. Avatar von Ralf.Michael
    Ralf.Michael

    Eine Zwangsjacke soll da äusserst hilfreich sein …….

  2. Avatar von Lansab
    Lansab

    „Nach Einschätzung der Sicherheitsbehörden verherrlicht die Szene Gewalt, wirbt für Straftaten und ruft zu Selbstverletzungen sowie zur Misshandlung von Tieren auf.“ – Hm, hört sich an, wie der sozialistisch-woke-Antifa-Klimakomplex der NEO-SED. Diese Einzelpersonen entziehen sich lediglich der Kontrolle der Linken. Aber die Richtung stimmt doch: Gewalt finden die gut. Straftaten finden die gut. Selbstverletzung (Klimakleben, Kastration/Mastektomie wg. „falschem Geschlecht“) sogar richtig gut. Und Kühe mit Anti-Methan-Nahrung zu mästen, auch wenn die Tiere dabei leiden (viele Kühe brechen zusammen, einige mussten sogar eingeschläfert werden), ist für die doch auch kein Problem. Wenn der Typ jetzt noch ein lupenreiner Antisemit wäre, könnte er in ein paar Jahren sogar Bürgermeister von Berlin werden. Aber er ist noch jung, da geht noch was.

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