1984: Wie viele Finger? 2022: Wie viele Geschlechter?

Die Vier Finger Szene aus dem Roman 1984 – wer kennt sie nicht? Orwells Vision – oder war es eine Anleitung – ist heute um ein Vielfaches übertroffen und hätte vom Meister selbst so keinesfalls gedacht werden können. Dazu fehlte es in seiner Zeit noch an dem passenden Vokabular. Der Schriftsteller schuf deshalb eigene Begriffe, wie Zwiedenken oder Doppeldenk und Neusprech, aber für den faschistoiden Wahn der Genderideologen passt heute am besten die Vier Finger Szene.

@fantareis_original

1984: Wie viele Finger? 2022: Wie viele Geschlechter?

♬ Originalton – Fantareis

Wie viele Geschlechter gibt es? Zwei! Und wenn der Staat sagt nicht zwei, sondern 75? Zwei! Wie viele Geschlechter? Zwei, was kann ich denn anderes sagen als zwei? Wie viele Geschlechter? Zwei, drei, aufhören! Sie lügen! Sie denken immer noch, es gibt zwei! Ich habe es ihnen doch schon erklärt. Manchmal sind es zwei und manchmal, wenn der Staat es will, sind es viele. Also, wie viele Geschlechter?

So geht man nicht mit den Alten um, aber mit den Kindern, den Jugendlichen und Studenten, die jetzt „Studierende“ genannt werden müssen. Die Gehirnwäsche wird subtiler verabreicht, aber es geschieht. Kein Tag vergeht, an dem sich dieser verabscheuenswürdige Staat nicht durch einen seiner Helfershelfer an einem Kind vergeht. Einzelne Prominente, wie Harry Potter Autorin J.K. Rowling schmeisst man der Internetmeute vor die Füße, damit die Social-Media-Jugend mitansehen kann, was Abtrünnigen blüht, die nicht auf Linie sind. Rowling kann sich wehren, sie hat genug Geld für Anwälte, doch wenn irgendwann beschlossen wird, jemanden ihres Kalibers öffentlichkeitswirksam einzusperren, dann hilft ihr das nicht mehr weiter. Wer mit Hollywood ins Bett steigt, steigt auch mit Hollywood in Tiefen der Hölle hinab, wenn seine Zeit gekommen ist.

Was aber blüht einem Kind und seiner Familie, wenn es das Offensichtliche in aller Öffentlichkeit ausspricht? Dass zwei Männer oder zwei Frauen nicht „heiraten“ können und dass sie keine eigenen Kinder haben können. Und dass Kinder stets nur zwei Eltern haben und nicht mehrere. Und dass es nicht dasselbe wie eine natürliche Elternschaft ist, wenn ein homosexuelles Paar ein Kind adoptiert oder per Leihmutter kauft. Es ist gar keine Elternschaft. Und dass einem Kind, dass bei einem gleichgeschlechtlichem Paar aufwächst, die richtigen Eltern vorenthalten werden. Und dass eine Leihmutter, die ihr Kind gegen Geld für Fremde austrägt, eine schlechte Person ist, die ein Verbrechen begeht. Und dass der Handel mit Kindern nichts anderes als Menschenhandel ist.

Wie soll man jemand gegenüber empfinden, der einen gekauft hat? Wie fühlt man sich, wenn man erfährt, dass die leibliche Mutter nur als Gebärmaschine gedient hat und dafür bezahlt worden ist? Kindermund tut Wahrheit kund, dieses Sprichwort birgt Sprengstoff. Denn es ist ja verletzend, wenn ein Kind so etwas sagt und die Eltern nicht sofort eingreifen, damit niemand verletzt wird. Kommt das Jugendamt, wird die Familie zu einem Orientierungsgespräch vorgeladen, droht gar ein Sorgerechtsentzug? Aber wohin mit all den Heterokindern, bei der Bevölkerungsgruppe mit der höchsten Geburtenrate gibt es seltsamerweise die geringste Akzeptanz für LGBT-Absurditäten. Ginge es dem Staat wirklich um die Minoritäten mit abweichendem Sexualverhalten, würde er diese possierlichen Grüppchen doch nicht der Gefahr ausliefern, die ihnen zwangsläufig dort am meisten droht, wo die multikulturelle Gesellschaft bereits die Form angenommen hat, auf die sich Katrin Kotzreiz-Eberhard 2015 noch so gefreut hatte. Was plant der Staat also wirklich mit seinen Meldestellen gegen Transphobie?

Und wie erklärt man den Kindern, dass das, was man ihnen erklärt, nichts weiter als gequirlte Scheisse ist? Wahrscheinlich am besten nur mit sehr viel Fingerspitzengefühl, um noch nicht mehr Verwirrung anzurichten. Es gibt kein drittes Geschlecht, es gibt nur Männer und Frauen und manchmal eine Laune der Natur, des Schicksals oder des lieben Gottes, je nach Belieben, da lässt sich das Geschlecht aufgrund genetischer Störungen nicht eindeutig bestimmen. Dann ist es eben so. Aber es ist nicht normal.

Und nein, man kein sein Geschlecht nicht wandeln. Nicht der Körper ist falsch und muss korrigiert werden, wenn sich jemand im falschen Geschlecht wähnt. Es kann alle möglichen Ursachen haben – es gibt so viele, nicht nur biologisch-medizinische, auch spirituelle, religiöse, philosophische Betrachtungsweisen dazu. Wer uns verbieten will, unseren Kindern diese einfache Wahrheit zu erklären, handelt verbrecherisch, wider die Natur, gegen die Schöpfung und vor allem gegen die Menschlichkeit.

Aber wir können den Kindern nicht mit dem Holzhammer kommen, wenn sie fragen, was nun richtig ist. Gegen Gehirnwäsche hilft keine weitere Gehirnwäsche. Hitzige Diskussionen, schon gar nicht mit Teenagern, denen es vielleicht um ganz etwas anderes geht, nämlich Rebellieren, Ablösung, Generationenkonflikt, machen die Gräben nur tiefer. So ist es ja auch gewollt. Beispiel geben, Vorbild sein, als wissender Zeuge dienen, das ist angesagt, wenn wir unsere Werte an die nächste Generation weitergeben wollen.

Beispiel gibt man, wenn man authentisch bleibt, was schwer ist in dieser künstlichen Welt. Und was ist ein wissender Zeuge? Das ist vielleicht die wichtigste Rolle, die ein Mensch für einen anderen einnehmen kann. Das sind die Menschen ohne Helfersyndrom, die wissen, dass sie niemanden vor seinem Schicksal retten können, aber trotzdem nicht wegschauen. Zum Beispiel die Lehrer, die hinter vorgehaltener Hand zu verstehen geben, dass die „Lehrmeinung“ nicht alles ist. Oder ein Nachbar, der einem geprügeltem Kind in die Augen sieht und es tröstet, wenn es wieder einmal weinend im Hof sitzt. Nur „My name is Luka“ singen reicht vielleicht nicht immer aus, aber die Rückmeldung, das Gefühl, gesehen zu werden, davon berichten Traumatisierte später, kann helfen, eine schlimme Erfahrung überhaupt als eine solche zu begreifen.

Und wie war das mit der sozialistischen Erziehung in der DDR? Haben die Kinder wirklich alles vom bösen Klassenfeind geglaubt? Vielleicht wird die ganze verrückte Gendersuppe am Ende auch weniger heiß gegessen als gekocht und schneller wieder ausgespuckt, als es den rotgrünen Kinderschändern lieb ist!

6 Kommentare

  1. Und Sie hatte doch Recht,…die katholische Kirche !! Aber wenn erst der Halbmond über Deutschland weht, hat sich das Problem von Alleine erledigt !

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  2. Ich glaube auch, dass es dem Regime nicht um eigentlich akzeptable Ziele geht wie Umweltschutz oder Schutz vor Diskriminierung von Frauen, Homosexuellen oder in ihrer geschlechtlichen Identität gestörter Menschen.
    Sowenig, wie es bei den „Corona“-Massnahmen, einschliesslich Nötigung zu Gen-Spritzen um Gesundheit geht oder bei der Einwanderungspolitik um Schutz von Flüchtlingen vor Krieg und Verfolgung oder gar um Gewinnung von „Fachkräften“.
    Das sind nur Vorwände, Etiketten, die aufgepappt werden, um über den eigentlichen Inhalt zu täuschen.

    Es geht vielmehr um Machtausübung mit Hilfe von Terror und darum auszutesten, wie weit die herrschende Clique, die sich den Staat schon zur Beute gemacht hat, gehen kann bei der Entrechtung, Ausbeutung und letztlich Vernichtung von Menschen.

    Wie weit kann man gehen, wenn man den Menschen aberwitzige Lügen auftischt, massenhaft Kriminelle ins Land lässt, die Bürger isoliert, einsperrt und bis in ihre Wohnzimmer reglementiert, sie sogar zu schädlichen und lebensgefährlichen „Behandlungen“ nötigt, wenn man Arbeitskollegen, Nachbarn, Freunde und Familienangehörige gegeneinander hetzt ?

    Unrechtsregime herrschen durch die Angst und Panik, die sie selber verbreiten, so werden die Menschen gefügig gemacht.
    Gerade die Willkür, das Unberechenbare oder offensichtlich Absurde schürt Panik und nützt so den Herrschenden. Keiner soll sicher sein.

    So wurde beispielsweise unter Stalin der verdiente und für besondere Tapferkeit ausgezeichnete Offizier Solschenitzyn, wie viele andere Unschuldige, zu jahrzehntelanger Lagerhaft und Verbannung verurteilt.
    Krebskrank und in anscheinend aussichtsloser Lage fand er im brutalen Gulag zu seiner Lebensaufgabe : Zeuge zu sein und zu berichten.
    Dass es ihm gelang die Wahrheit ans Licht zu bringen, war meiner Ansicht nach der wesentliche Anstoss, der das Unrechtsregime ins Wanken brachte.

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  3. Schade dass das Pimmelbild ausgetauscht wurde, fand ich künstlerisch sehr gelungen (ernsthaft jetzt).

  4. Danke, besser könnte ich es nicht ausdrücken. Hier geht es tatsächlich um Machtausübung und Unterdrückung, Vielleicht werden Merkels Gäste alles wieder in den Senkel stellen, aber nicht so, wie wir es wollen.

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