Wenn Mitarbeiter Firmen zerstören

Starbucks mit über 16.000 Cafés hat in wenigen Wochen 13 Milliarden Dollar an Börsen verloren, nicht etwa weil der Kaffee schlecht wurde. Der Grund: Die Gewerkschaft der Starbucks-Mitarbeiter (10.000 Mitglieder) hat für Palästina Stellung bezogen. Das hat der Geschäftsführung gar nicht gefallen und führte zu einem riesigen Streit. Howard Schultz, der Chef von Starbucks, meinte: „Wir wollten immer ein Ort sein, wo jeder willkommen ist, egal was er denkt. Jetzt sind wir aber in eine politische Auseinandersetzung verwickelt, die wir nie gewollt haben.“

Linke Proteste töten Firmen

Dann begannen die Proteste und der Boykott. Linke Aktivisten, die Palästina unterstützen, riefen dazu auf, Starbucks zu meiden. Starbucks versuchte, sich von den Aussagen der Gewerkschaft zu distanzieren, und ging sogar vor Gericht. Das hat den Ärger nur noch verschärft.

Das zeigt, wie stark eine Gruppe sein kann, um ein Unternehmen wie Starbucks zu schädigen. Es ist erstaunlich, dass eine Meinung so viel Schaden anrichten kann. Die Umsätze sinken, und die Frage, die sich viele stellen, ist: Darf eine kleine Gruppe wirklich so viel Macht haben, um ein riesiges Unternehmen zu schädigen?

Wann schwappt dieser „Tugendterror“ auch nach Deutschland?


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