Silber-Run: Das Ende von Fiat-Money?

Beben an den Edelmetall-Märkten: Droht die zweite große Finanzkrise? Banken und Finanzakteure total verzockt! Nicht nur Silber, auch Gold, Platin und Palladium explodieren. Die Zeichen stehen auf Sturm.

Der renommierte Edelmetallexperte Bill Holter hat in einem brandaktuellen Interview vom 23. Dezember 2025 eine klare Warnung ausgesprochen. Was wir gerade an den Märkten sehen, ist nichts Geringeres als das Ende des reinen Papiergeld-Systems, das seit 1971 läuft. Und es droht eine neue Banken- und Finanzkrise, die 2008 weit in den Schatten stellen könnte.

Schauen Sie sich nur die Preise an (Stand 27. Dezember 2025):

– Gold: über 4.500 USD pro Unze – neuer Rekord, +70–72 % im Jahr 2025!
– Silber: über 79 USD pro Unze – +167 % im Jahr, ein wahnsinniger Sprung!
– Platin: ca. 2.450 USD (+8–9 % an einem Tag)
– Palladium: 2.020 USD (+10–14 %)
– Kupfer: in Shanghai nahe 14.000 USD pro Tonne – auch hier massive Zuwächse

Bill Holter ist definitiv kein bloßer Panikmacher. Er hat eine solide Karriere an der Wall Street hinter sich und wird in der Edelmetall-Szene seit über 15 Jahren als seriöser Kommentator geschätzt. Er verließ die Wall Street 2006 bewusst, um auf Risiken bei Papieraktien hinzuweisen – zwei Jahre vor der 2008er Finanzcrash.

Weihnachten 2025 – alles schläft, einer wacht.

Die gerade zu beobachtenden Preisexplosionen passieren nicht zufällig in der ruhigen Zeit zwischen den Feiertagen. Die Welt kauft massiv echtes, physisches Metall. Vor allem Länder wie China, Indien und andere im Osten holen sich alles, was verfügbar ist. Sie wollen keine Papierkontrakte mehr, sondern richtige Barren und Münzen – sofort geliefert.

2025 allein flossen bereits Hunderte Milliarden Dollar in Gold

Zentralbanken kauften über 1.000 Tonnen (Wert ca. 100–110 Milliarden USD), Gold-ETFs weltweit verwalten Vermögen von über 380 Milliarden USD. Die physische Nachfrage übertrifft das Angebot bei weitem – und das treibt die Preise in die Höhe.

Bill Holter erklärt den Kern des Problems

An der COMEX (der großen US-Futures-Börse) gibt es viel zu viele Papierkontrakte – also bloße Versprechen auf Gold und Silber –, aber viel zu wenig echtes Metall dahinter. Wenn immer mehr Käufer echte Lieferung verlangen und die Börse nicht liefern kann („Lieferverweigerung“), platzt die Blase. Holter: „Das passiert wahrscheinlich zuerst bei Silber – das ist die Zündkapsel. Dann folgt Gold als Atombombe.“

Und wenn es sich von heute auf morgen herausstellt, dass diese Kontrakte nicht erfüllt werden können, dann kracht es im Gebälk. Das Vertrauen bricht zusammen. Banken, die sich hochgehebelt verzockt haben, können nicht zahlen. Kredite frieren ein, Märkte schließen, eine Kettenreaktion rollt durch Aktien, Anleihen und Rohstoffe.

Papiergeld – egal ob unterm Sofa, auf dem Bankkonto oder in Lebensversicherungen – verliert dann massiv an Wert oder wird sogar wertlos. Wir Deutschen kennen das schon zweimal: 1923 bei der Hyperinflation der Weimarer Republik und 1948 bei der Währungsreform, als Sparguthaben und Versicherungen über Nacht entwertet wurden. Geschichte wiederholt sich nicht eins zu eins, aber sie reimt sich – und gerade reimt sie sich verdammt laut.

Die Presse versteht es nicht – oder will es nicht verstehen

Wir werden nicht informiert. Punkt. Die Mainstream-Medien sprechen von „geopolitischen Spannungen“ oder „dünner Liquidität“. Aber sie verschweigen die wahre Dimension: Das könnte das Finale des Fiat-Geld-Systems sein – unser normales Geld, das nur durch Staatsdekret als Zahlungsmittel existiert, wie Gutscheine oder Lebensmittelmarken.

Kein Staat der Welt kann dann noch regulierend eingreifen.

Vorbei mit „Sondervermögen“ oder anderen Luftnummern. Der Staat wäre pleite, könnte seine Beamten nicht mehr bezahlen, wir könnten Energie nicht mehr bezahlen, auch keine Brötchen – weil niemand mehr farbig bedrucktes Papier als Bezahlung akzeptiert. Die Banken haben sich wieder mal verzockt. Der Derivate-Markt droht nicht nur bei Gold und Silber, sondern überall zusammenzubrechen. Es ist höchste Zeit, sich abzusichern: Holt euch physisches Gold und Silber, solange es noch verfügbar ist, und legt Vorräte an. Etwas wirklich Großes bahnt sich an – direkt vor unseren Augen.

Bill Holter: https://rumble.com/


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Kommentare

2 Antworten zu „Silber-Run: Das Ende von Fiat-Money?“

  1. Avatar von DR.Faustus hat beschlossen und verkündet...

    Natürlich und unsere Eliten 🔪🔪🔪🔨 ganz vorne 👈 Wie sieht denn die Wahrheit aus,von denen die keine, sogenannte Erleuchtete Elite ist👈 Die Pfandflaschen aus dem Mülleimer lassen wohl schön grüßen,oder was ?🔪🔪🔪🔨 Hacking in the Birne…👈

  2. Avatar von Sachlichkeit
    Sachlichkeit

    Wieder ein Kommentar und natürlich die Stellungnahmen ohne jeglichen Wert, denn die das Gesagte beruht auf den kognitiven Fähigkeiten eines Kleinkindes das Geldsystem zu verstehen, denn auch die staatlich verordnete Bildung verharrt auf diesem Niveau!

    Fiat monney beschreibt das Entstehen (Bankbuchungsziffern als Gegenwert der Beschaffung und Leistung) und die Administration als Liquidität für den Leistungsaustausch. Was ist daran schlecht? Richtig, die Organisation als eigenständiges Gewerbe, Schuld und Verzinsungskonstrukt, kann weder rechtstaatlich noch ökonomisch begründet werden.

    Kurz und bündig: „Wer getreu der Bildung, Gesetzgebungen und vorgegaukelter Praxis glaubt, er bringe eineerseits das Geld auf die Bank und andererseits finanziere er den Staat (Steuern) und das Soziale (Beiträge) kann das Geldsystem kognitiv nicht korrekt verkraften, was er denkt oder schreibt kann nicht stimmen.

    Henry Ford meinte in den 1940er Jahren, würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir zeitnah eine Revolution! Die Bildung, der Staat und Justiz, das Sektendreigestirn, kann das Verstehen verhindern, denn eine Promovierung ist nur möglich, wenn man den Bildungslügen folgt!

    Die Edelmetalle verkörpern einen Aufbewahrungswert, denn im Gegensatz zu den Buchungsziffern, ist dieser Rohstoff endlich und taugt nicht für den Leistungsaustausch (Wirtschaft)!

    Begriffen!

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