Stockholm. Der schwedische Batteriehersteller Northvolt AB hat heute Insolvenz in Schweden beantragt – ein kläglicher Absturz eines einst gefeierten Projekts der europäischen Elektromobilität. Nach dem Scheitern der Chapter-11-Restrukturierung in den USA im November 2024 steht das Unternehmen mit einer Schuldenlast von über 8 Milliarden Dollar da, unfähig, seine Operationen fortzusetzen. Ein Gerichtstreuhänder wird nun Northvolts Anlagen verkaufen, während über 5.000 Mitarbeiter in Unsicherheit zurückbleiben.
Die Ursachen sind offensichtlich: chronische Produktionsprobleme in Skellefteå, steigende Kosten und eine überschätzte EV-Nachfrage haben Northvolt an den Rand gebracht. Doch die wahre Kritik liegt tiefer – Europas Strategie, eine eigene Batterieindustrie aufzubauen, erweist sich als naiv und schlecht geplant, unfähig, mit asiatischen Rivalen wie China zu konkurrieren. Die Insolvenz zeigt, wie fragil die Träume von technologischer Souveränität sind, wenn Milliarden an öffentlichen und privaten Geldern verschwendet werden, ohne nachhaltige Ergebnisse zu liefern.
Northvolt hat nun offiziell Insolvenz angemeldet.
— 𝙃𝙖𝙜𝙞𝙣𝙝𝙤© (@El_Haginho) March 12, 2025
Kurz für Sie, Herr Habeck, Nothvolt hört auf zu produzieren und sind deshalb pleite, zahlungsunfähig oder einfach gesagt "mausetot"!
Und damit kostet uns dieses Foto schlappe 620 Millionen Euro 👍 pic.twitter.com/xbd3lrIkGS



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4 Antworten zu „#Northvolt meldet Insolvenz an: Scheitern eines europäischen Traums“