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Immobilienmarkt: Gefährliche Preiskorrektur

Börsen-Zeitung: Die Immobilienpreise sinken. Endlich, möchte man fast sagen, kannten sie doch jahrelang nur eine Richtung: stetig bergauf. Nun gehen sie erstmals seit acht Jahren zurück – um homöopathisch erscheinende 0,4 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Doch die Trendwende, die Finanzierer und Ökonomen zuletzt bereits erwartet hatten, hat damit begonnen: Die Preise für Wohneigentum werden in den kommenden Monaten eher weiter sinken als wieder steigen. Was den Traum vom Eigenheim zunächst in greifbarere Nähe zu rücken scheint, birgt Gefahren.

Der Grund für sinkende Preise ist auch auf der Nachfrageseite zu suchen: Das Ende der ultralockeren Geldpolitik, das die Notenbanken spätestens im zurückliegenden Sommer zur Bekämpfung der sehr hohen Teuerungsraten weltweit eingeläutet haben, lässt die Kreditzinsen steigen. Auch die hohe Inflation selbst und die steigenden Baukosten – nicht zuletzt aufgrund der über viele Monate anhaltenden Materialengpässe und des Fachkräftemangels – dämpfen die Nachfrage.

Die Stimmung in der Immobilienbranche ist verständlicherweise im Keller. Auch die Baubranche gibt sich pessimistisch und spricht angesichts der gestiegenen Kosten von einer regelrechten „Stornierungswelle“. Doch nicht nur für die Wirtschaft, auch für Wohnraumsuchende ist das aktuelle Ungleichgewicht von Angebot und Nachfrage eine Herausforderung. Viele Interessenten mit geringem Eigenkapital und einem hohen Bedarf an Fremdfinanzierung durch Banken legen ihre Pläne für den Kauf einer Wohnung oder eines Hauses aufgrund der gestiegenen Zinskosten auf Eis. Stattdessen verbleiben sie vorerst im Mietmarkt und die dort dringend notwendige Entlastung lässt auf sich warten. Das starke Bevölkerungswachstum in Deutschland – im ersten Halbjahr 2022 stieg die Zahl der Einwohner erstmals über 84 Millionen Menschen – macht bezahlbaren Wohnraum umso begehrter. Und die Regierung kommt nicht mit dem Neubau hinterher. Das Ziel von 400000 neuen Wohnungen – inklusive 100000 Sozialwohnungen – im Jahr erscheint utopisch. Die Baubranche rechnet mit halb so vielen Fertigstellungen bis 2024.

Eine schwächelnde Nachfrage nach Kaufimmobilien trifft auf eine steigende Nachfrage nach Mietwohnungen bei abnehmender Bautätigkeit und zunehmender Bevölkerung. Eine explosive Mischung, die den Immobilienmarkt völlig aus dem Gleichgewicht bringen kann. Die Korrektur der Preise mag zwar angesichts der Hausse der vergangenen Jahre notwendig gewesen sein. Um den Kollaps des Wohnungsmarktes zu verhindern, sollte die Politik aber dringend Investitionen in den Neubau fördern.

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Kommentare

  1. Warum muss es den immer ein Eigenheim/Haus sein ? Kaufen Sie sich doch einen nicht mehr für Migranten benötigten Wohncontainer , Preiswert und Gut. Und Mobil ist man obendrein. Man umgeht locker die Grundsteuer, eine Stellgebühr ist für Jeden erschwinglich !

    Schöne Feiertage auch….

  2. Diese
    s bürger-und verfassungsfeindliche Regime hat nicht das geringste Interesse, finanzierbares Wohneigentum für Durchschnittsbürger zu schaffen.

    Ganz im Gegenteil: Nach der aktuellen Agenda der Grünen Khmer sollen die Menschen künftig ja in Wohnklos mit Kochnische hausen, oder gleich in Käfigen.

    Deshalb ist diese katastrophale Entwicklung für alle Beteiligten des Immobilienmarktes in Wahrheit ganz im Interesse des Handlanger-Regimes und von deren Hintermännern.

    Gebaut werden heute neue Immobilien entweder im oberen Preissegment für das zahlungskräftige Publikum, oder eben für Asylanten und lebenlang Vollversorgungsfordernde. Der Michel fällt also gewolltermaßen durch den rostigen Rost. Wenn es nach den menschenfeindlichen grünen Barbaren geht, sollen Normalbürger ja ohnehin prinzipiell kein Eigenheim mehr erwerben können, insbesondere keine Einfamilienhäuser. Das ist quasi ökosozialistisch-haram.

    Aufgrund der dramatischen und immer weiter sich verschärfenden Wohnraumverknappung im bezahlbaren Segment werden die Preise zumindest dortselbst aller Voraussicht nach steigen. Inflation und steigende Rohstoffpreise tun ihr Übriges.

    Fazit: Es wird immer düsterer für normale Wohnungssuchende und viele Bau-und Immobilienfirmen werden ebenfalls in die Pleite oder mindestens zur Aufgabe getrieben.

  3. Integraler Bestandteil der WEF-Agenda der „großen Transformation“ – also des großen Umverteilens des Vermögens des Mittelstands an die Oligarchen – ist die Auflösung jeglichen Privatbesitzes von Wohneigentum. Wem die Wohnung gehört, ist nämlich schon schlechter erpressbar als ein Mieter, den man jederzeit einfach vor die Tür setzen kann.

    Da die Leute Ihre Immobilien aber nicht freiwillig hergeben, braucht es Rahmenbedingungen, die sie dazu nötigen.

    Wie zB massiv steigende Lebenshaltungskosten. An der Stelle tritt dann der freundliche Handlanger der Plutokraten in den Ring und offeriert (mittlerweile per TV Spot) alten Leuten, schon mal einen Teil ihres Besitzes abzukaufen, bei lebenslangem (absehbar befristet) Wohnrecht. Blackrock hat alleine für die USA einen Etat in Höhe eines fetten 2-stelligen Mrd-Betrags für den Aufkauf von Immobilien.

    Aber noch günstiger ist es natürlich, wenn steigende Zinsen und Lebenshaltungskosten den Immobilienerwerb für Otto Normalverbraucher unerschwinglich werden lassen. Und zeitgleich der Staat per massiver Anhebung der Erbschaftsteuer für Immobilien im Erbschaftsfall den Verkauf erzwingt.

    NOCH besser allerdings wäre es, wenn man noch zusätzlich Hausbesitzern vorschreibt, aufwändige Arbeiten an ihren Immobilien durchführen zu lassen, die diese unrentabel machen, bzw unbezahlbar sind. Wie zb mit der EU-Umweltrichtlinie zur energetischen Sanierung, die Neubauten bis 2030 exorbitant verteuert und danach nichtvermögende Besitzer von Altbauten dazu zwingt, sich von diesen zu trennen.

    Das alles dürfte sehr bald zu einer drastischen Verbilligung von Altbauten führen, die dann außer Blackrock und Co niemand mehr erwerben kann oder will.

    Eigenheimbesitzer sollten sich bewusst machen ziemlich weit oben auf der Zielliste der globalistischen „Eliten“ zu stehen, als deren Handlanger sich unsere Regierungsmarionetten verstehen.

    Wer das nicht glaubt, sollte sich noch mal ganz genau den Treueschwur von Olaf Scholz anlässlich seines Antrittsbesuchs beim WEF Anfang 2022 durchlesen. Und was seitdem an Gesetzen diesbezüglich verabschiedet worden oder in Arbeit ist.

    1. In Holland gibt es schon ein Gesetz welches die Plutokraten-Handlanger wie Rutte dazu ermächtigt, die Bürger zwangsweise zur Aufnahme von Asylanten und lebenslang Vollversorgungsfordernde aus allen Shitholes dieser Welt aufzunehmen.

      So kann man die Enteignung der dadurch „Glücklichwerdenden“ beschleunigen, sofern die Schlafschafherde nicht doch noch rechtzeitig aufwacht, worauf allerdings rein gar nichts hinweist.

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