Ein Hauseigentümer sitzt besorgt vor Rechnungen und einem Taschenrechner am Küchentisch
Symbolbild: Steigende Belastungen für Immobilieneigentümer

Eigenheim wird zur Kostenfalle: Jeder Fünfte bangt um seine vier Wände

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Immer mehr Immobilieneigentümer in Deutschland fürchten, ihr selbstgenutztes Haus oder ihre Wohnung langfristig nicht mehr halten zu können. Nach einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag des Verbands Deutscher Grundstücksnutzer bangt inzwischen jeder Fünfte um sein Eigenheim.

Besonders hart trifft die Entwicklung Haushalte mit niedrigen Einkommen. Unter Eigentümern mit einem monatlichen Haushaltsnettoeinkommen von weniger als 2.500 Euro sorgen sich 28 Prozent um den Erhalt ihrer Immobilie. Im Vorjahr lag der Anteil der besorgten Eigentümer insgesamt noch bei 17 Prozent.

Teure Kredite, hohe Lebenshaltungs- und Nebenkosten, notwendige Reparaturen, Anschlussfinanzierungen und kostspielige energetische Sanierungen treiben die Belastungen nach oben. Fast 40 Prozent der Befragten, die keine energetische Sanierung planen, nennen die zu hohen Kosten als Hauptgrund. Bei den unteren Einkommen wollen nur neun Prozent eine solche Sanierung angehen.

„Größte Kostentreiber dieser Entwicklung sind die Energie- und Klimapolitik sowie bürokratische Auflagen. Wohnen muss wieder bezahlbar werden. Das gilt nicht nur für den Erwerb einer Immobilie, sondern selbstverständlich auch für laufende Belastungen.“

Carlo Clemens, wohnungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion NRW

Die Politik macht das Eigenheim zunehmend zum finanziellen Risiko. Steigende Energiepreise, unsichere Förderprogramme und immer neue Vorgaben treffen gerade jene Eigentümer, die keine großen Rücklagen besitzen. Wer Wohneigentum als Altersvorsorge und Stabilitätsanker erhalten will, muss laufende Kosten senken, Sanierungszwänge zurücknehmen und bürokratische Hürden abbauen.

Quellen: der Redaktion vorliegende Stellungnahme von Carlo Clemens; Forsa-Umfrage im Auftrag des VDGN, erhoben unter 2.248 Personen von Juni bis Juli 2026.