„Das Geld wird abgeschafft“, sagt der Erste. Und der Zweite antwortet: „Ich kenne jemanden, der hat schon keins mehr“. Und damit viele „keins“ mehr haben, hat die die EZB hat mal wieder was Neues angerührt. Nennt sich ESBies, die man kaufen solle. Zu Neudeutsch „European Safe Bonds“. Klingt auf den ersten Bllick nach einer Nascherei. Honig soll ja Insekten anlocken. Diese Dinger schaffen das Gegenteil. Sie schrecken eher ab wie eine Eukalyptus-Pastille, die einem beim ersten Lutschen die Tränen in die Augen treibt.
Den Leuten das Geld aus der Tasche ziehen
Ein Fischer, der Fische fangen will, nimmt Würmer oder Fliegen. So macht man das. Aber was macht die EZB? Wirft Kieselsteine mit Zuckerglasur ins Wasser. Und wundert sich dann, dass die Forellen abtauchen. Die großen Hechte, Haie und Orkas im Finanzmarkt beißen nicht an. Die trauen dem Braten nicht, schon gar nicht, wenn er aus der Brüsseler Küche kommt.
Hefeteig mit Kieselsteinen
So sieht das Rezept aus: 70 Prozent „sicher“, 30 Prozent „Risiko-Puffer“. Auf dem Papier klingt das wie ein Hefeteig für Sonntagsbrötchen. In Wirklichkeit hat die EZB Kieselsteine hinein geknetet. Wer beißt da rein? Niemand, der bei Verstand ist, parkt sein Geld in einer Mischung, die schon beim Anfassen knirscht. Wer beim Bargeld unterm Kopfkissen bleibt, ist allemal sicherer.
Im Markt ein Ladenhüter
Kritische Stimmen sagen längst, dass dieses Konstrukt nur funktioniert, wenn die EZB selbst den Käufer der letzten Not spielt. Dann wären wir bei der europäischen Bad Bank. Das will keiner laut sagen, ist aber so. Und genau das riechen die Anleger. Deshalb bleibt das Zeug in den Regalen liegen, während der Dollar – wacklig, aber immer noch Platzhirsch – weiter über den europäischen Karpfenteich lacht.
Quelle: how-safe-are-european-safe-bonds-an-analysis-from-the-perspective



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