Trotz einem Umsatz, der im dritten Quartal währungsbereinigt um 20,2 Prozent gegenüber Vorjahr gestiegen ist, fallen beim Autozulieferer Schaeffler alleine in Deutschland bald 1000 Jobs weg. Im Ausland sind noch einmal 300 Stellen betroffen.
Das Einsparpotenzial soll jährlich bis zu 100 Millionen Euro betragen. Die strukturellen Maßnahmen sollen im Wesentlichen bis Ende 2026 umgesetzt werden.
Die beschleunigte Transformation der Fahrzeugantriebe hin zur Elektromobilität führt laut dem Unternehmen zu Überkapazitäten bei Produkten für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor und somit zu einem weiteren Anpassungsbedarf. Hinzu komme, dass Automobilhersteller ihre Entwicklungsaktivitäten für Verbrenner kontinuierlich reduzieren, was auch bei Schaeffler zusätzliche Anpassungen erforderlich mache.
1000 zusätzliche Bürgergeldempfänger für das kommende Jahr machen den Braten auch nicht mehr fett, wird man sich wohl gedacht haben. Die Aktienkurse geben der Unternehmensleitung recht. Fast 10 Prozent im Plus!


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2 Kommentare zu „Autozulieferer Schaeffler: 1000 Jobs #futschi“