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Yuval Noah Harari: „Der Mensch ist jetzt ein hackbares Tier“

Quelle: klar.tv

Mit wahnsinnigen Forschungsergebnissen wirbt der israelische Militär-Historiker und Geschichtsprofessor Harari für eine nie dagewesene Manipulation der gesamten Menschheit – und erntet dafür die Anerkennung führender Politiker und Möchte-gern-Weltherrscher. Nicht nur das, es wird bereits an der Umsetzung gearbeitet. Eine Message, die starke Nerven braucht.

Der israelische Militär-Historiker Yuval Noah Harari ist Autor und Professor an der Fakultät für Geschichte an der Hebräischen Universität Jerusalem. Er wird von Persönlichkeiten wie Barack Obama, Angela Merkel, Emmanuel Macron und Sebastian Kurz gelobt und als Inspirationsquelle und Berater herangezogen. Klaus Schwab, der Gründer des Weltwirtschaftsforum (WEF) und Autor des Buchs „Covid-19: The Great Reset“, bezeichnet Yuval Noah Harari als brillanten Zukunftsforscher. Bei seinen Auftritten beim World Economic Forum im Jahre 2018 und 2020 oder dem Athener Demokratieforum 2020 sprach Harari über die technologische Entwicklung und was sie für Gesellschaft, Politik, Religion und Ideologie bedeutet.

In seinen Vorträgen weist er immer wieder darauf hin, dass es nun zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte möglich sei, Personen jederzeit und überall zu beobachten und zu verfolgen. In einer sehr hohen Geschwindigkeit verarbeiten KI-Algorithmen enorme Mengen an Informationen und haben das Potenzial, sich alles zu merken und in den Daten Muster für persönlichkeitsbezogene Analysen zu erkennen.

Harari sagt dazu: „Ein System, das uns besser versteht als wir uns selbst, kann unsere Gefühle und Entscheidungen vorhersagen, kann unsere Gefühle und Entscheidungen manipulieren und kann schließlich Entscheidungen für uns treffen.“

Laut Harari hat die Coronavirus-Pandemie das Tor für die „Überwachung unter der Haut“ geöffnet. Zitat: „Ich denke, wenn die Menschen in ein paar Jahrzehnten zurückblicken, werden sie sich vor allem deshalb an die Covid-Krise erinnern, weil dies der Moment war, in dem alles digital wurde. Und dies war der Moment, in dem alles überwacht wurde, indem wir uns damit einverstanden erklärten, ständig überwacht zu werden, nicht nur in autoritären Regimen, sondern auch in Demokratien. (…) Und vielleicht am wichtigsten ist, dass dies der Moment war, in dem die Überwachung begann, unter die Haut zu gehen. (…) Und ich denke, der große Prozess, der sich derzeit in der Welt abspielt, ist das Hacken von Menschen – die Fähigkeit, Menschen zu hacken, zu verstehen, was in ihrem tiefsten Inneren vorgeht, was sie ausmacht, was sie antreibt. Und dafür sind nicht die wichtigsten Daten, was sie lesen, wen sie treffen und was sie kaufen. Es ist das, was in ihrem Körper vorgeht.“

Weiterhin sagte der Historiker in einem Interview im Jahr 2020: „(…) aber einige Regierungen und Unternehmen sind zum ersten Mal in der Geschichte in der Lage, systematisch Menschen zu hacken. Es wird viel über das Hacken von Computern, Smartphones und Bankkonten gesprochen, aber DAS Ding unserer Zeit ist die Fähigkeit, Menschen zu hacken. (…) Menschen sind jetzt hackbare Tiere. Weißt du, die ganze Idee, die Menschen haben, weißt du, dass sie diese Seele oder Geist haben und ihren freien Willen, und niemand weiß, was in mir vorgeht. Also was immer ich wähle, sei es bei den Wahlen oder im Supermarkt – das ist mein freier Wille. Das ist vorbei!“

Was uns der „futuristische“ Geschichtsprofessor sagt, ist keine Fiktion. Weltweit arbeiten viele Unternehmen an Technologien, um Sensoren unter die Haut zu implantieren. Einige Technologien sind bereits ausgereift und auf dem Markt erhältlich. Damit sollen unter anderem Krankheiten geheilt, die Fähigkeiten des Menschen erweitert oder einfach nur das Leben bequemer gestaltet werden. Die Bandbreite ist groß. So bietet z.B. das britisch-polnische Unternehmen Walletmor seit letztem Jahr implantierbare Zahlungschips an. Diese können unter die Haut gespritzt werden und sind laut Walletmor behördlich zugelassen und funktionieren überall dort, wo kontaktlose Zahlungen akzeptiert werden. Menschen verwenden winzige Mikrochip-Implantate, um ihr Fahrrad zu entsichern, als Schlüsselersatz fürs Eigenheim oder um das Büro zu betreten. Cochlea-Implantate stellen die Hörfähigkeit wieder her. Diabetiker tragen Sensoren zur Messung des Blutzuckerspiegels in der Unterhaut.

Ihre Königsdisziplin ist das „Brain-Computer-Interface“ (BCI), also Gehirn-Computer-Schnittstellen, welche das Gehirn mit dem Computer oder digitalen Plattformen, z.B. Clouds, vernetzen. Mehrere Big-Tech-Firmen, darunter Facebook und Microsoft, und Technologie-Investoren wie Elon Musk finanzieren Projekte, die den Einsatz von BCI-Geräten entwickeln. Auch US-Regierungsbehörden untersuchen die Anwendungen der Technologie, um Supersoldaten zu schaffen, die telepathisch miteinander kommunizieren oder Schwärme von Drohnen durch Gedanken steuern können.

Forscher der Universität Stanford haben eine Software für künstliche Intelligenz mit einem BCI-Gerät gekoppelt, die in das Gehirn eines Mannes mit Ganzkörperlähmung implantiert wurde. Die Software war in der Lage, die Informationen des BCIs zu entschlüsseln und die Gedanken des Mannes auf einem Computerbildschirm umzuwandeln.

Das Start-up-Unternehmen Neuralink von Elon Musk arbeitet seit mehreren Jahren an Gehirn-Implantaten, um das menschliche Gehirn mit Computern zu vernetzen. Elon Musk verfolgt unter anderem das Ziel, Gehirn-Implantate für Menschen zu bauen, die es ermöglichen, Erinnerungen zu speichern, wiederzugeben und zu teilen sowie Geräte und Maschinen telepathisch zu rufen, z.B. Tesla-Autos.

Synchron, ein New Yorker Start-up-Unternehmen, hat bereits von der FDA (Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde der Vereinigten Staaten) die Genehmigung erhalten, das implantierbare Gehirngerät mit dem Namen „Stentrode“ in einer sogenannten frühen Machbarkeitsstudie an menschlichen Patienten zu testen. Stentrode wird in eine Vene in dem Teil des Endgehirns platziert, welcher alle mit der Bewegung verbundenen Signale erzeugt. Das Gerät soll den Patienten ermöglichen, digitale Geräte drahtlos durch Gedanken zu steuern. Das System ist für Patienten gedacht, die aufgrund verschiedener Erkrankungen an Lähmungen leiden.

Unter dem Deckmantel der Heilung einiger Krankheiten und als Innovation werden hauptsächlich positive Aspekte der Gehirn-Implantate hervorgehoben. Doch was wäre, wenn solche Implantate eben doch als Machtinstrumente missbraucht werden?Bereits 2016 sprach der WEF-Gründer Klaus Schwab in einem Interview von implantierbaren Mikrochips, zuerst in unserer Kleidung und dann in unseren Gehirnen oder unter unserer Haut. So soll eine direkte Kommunikation zwischen unserem Gehirn und der digitalen Welt ermöglicht werden. Ein weiteres Ziel ist es, den Menschen an 6G und das Internet der Dinge anzuschließen.

Bis zum Jahr 2030 soll der kommende Mobilfunkstandard 6G marktreif sein, so Nokia-Chef Pekka Lundmark. Beim diesjährigen Weltwirtschaftsforum in Davos sagte er: „Das Smartphone, wie wir es heute kennen, wird nicht mehr die häufigste Schnittstelle sein“. Stattdessen würden künftige Geräte „direkt in unseren Körper eingebaut“ sein. Gehirnsensoren sollen laut Lundmark genutzt werden, um Maschinen zu steuern. Auch Hologramme würden massiv an Bedeutung gewinnen, bis 2030 soll es einen „digitalen Zwilling“ von nahezu allem geben, prognostiziert Lundmark.

Diese Technologien werden als großartige technische Errungenschaften angepriesen, die das Leben erleichtern sollen. So vielversprechend Gehirn-Computer-Schnittstellen auch sein mögen, bringen diese auch das Potenzial der Totalüberwachung bis hin zum Gedankenlesen mit sich. Wenn eine Gehirn-Computer-Schnittstelle Ihre Erinnerungen in der Cloud speichert, hätte das Unternehmen Zugang zu Ihren intimsten und privatesten Informationen! Wird das BCI-Unternehmen Ihr digitales Profil verkaufen, so wie Social-Media-Seiten Ihre Nutzerdaten verkaufen können?

Was wäre, wenn diese Technologie mit einem Sozialkreditsystem verbunden wird, wie es bereits in China Realität ist? Denn viele Staaten sympathisieren mit dem Sozialkreditsystem in China sowie einer einheitlichen digitalen Identität. Vor kurzem wurde bekannt, dass ab Herbst in Bologna (Italien) ein Pilotprojekt „Smart Citizen Wallet“ startet. Dies ist das erste Sozialkreditsystem auf europäischem Boden. Tugendhaftes Verhalten bringt Punkte und kann gegen Belohnungen eingetauscht werden. In China wird auch Fehlverhalten entsprechend sanktioniert.

Mit dem Thema, warum wir Menschen immer weiter mit der Technologie verschmelzen und was den Menschen erwartet, wenn er an das Internet der Dinge angeschlossen wird, beschäftigt sich der Biotechnologe Markus Schmidt. Er arbeitet mit weiteren Wissenschaftlern an dem internationalen Forschungsprojekt „Future Body“. Im Interview mit der Berliner Zeitung äußerte sich der Wissenschaftler dazu wie folgt:
„Die Neurotechnologie umfasst verschiedene Technologien und Prozesse, die unmittelbar mit unserem Nervensystem interagieren, etwa über Brain-Computer-Interfaces, also Gehirn-Computer-Schnittstellen. Dazu gehört etwa das „Internet of Living Things“, mit dem das Gehirn mit dem Netz verbunden werden soll, oder Implantate im Körper, durch die man neue Sinne erhalten soll. (…) Im Moment geht es bei der Neurotechnologie zwar noch um Technologien für Kranke oder Menschen mit Behinderungen. Doch die Optimierung geht immer weiter und bald werden diese Technologien wohl auch gesunde Menschen nutzen. (…) Man muss bei diesem Trend natürlich nicht mitmachen, aber das wird immer schwieriger. Wenn man sich heute überlegt, wie es wäre, ohne Telefon, Computer und Bankkonto zu leben, merkt man, wie sehr wir darauf angewiesen sind. Und so wird es auch in Zukunft sein. Ab einem gewissen Punkt ist es kaum machbar, nicht mitzumachen. (…) Ohne Gehirnchip wird man zum Menschen zweiter Klasse, obwohl man gesund ist. Wir fragen uns: Wird ein normaler Mensch in Zukunft den Status haben, den heute ein Mensch mit Behinderung hat? Andererseits könnte es auch einen Selektionsvorteil für diejenigen geben, die keinen Gehirnchip haben. Vielleicht, weil sie dann nicht anfällig sind für Cyberangriffe.“

Terroristische Cyberangriffe auf den menschlichen Körper oder sogar gezielte „Disziplinierung“ durch die Regierung? Dies knüpft an das an, was der israelische Wissenschaftler Harari verkündete, dass wir Menschen hackbare Tiere – ohne freien Willen – sind.

Doch jeder einzelne Mensch bestimmt mit seinem Konsumverhalten, ob diese Technologien und Produkte wieder vom Markt verschwinden, weil die Nachfrage fehlt. Helfen auch Sie bei der Verbreitung dieser Informationen mit. Lassen wir uns nicht von den Argumenten der Globalstrategen blenden und schauen auch auf die Kehrseite der Medaille, den der technologische Fortschritt mit sich bringt.

Denn unsere menschliche Existenz geht weit über unser rationales Dasein hinaus. Wir sind Geistwesen mit unglaublichen, intuitiven Fähigkeiten – einzigartige Geschöpfe, die ein Recht auf freie Entfaltung ihrer Persönlichkeit und Individualität haben! Was wir sagen, fühlen, denken und handeln, hat eine unmittelbare Auswirkung auf unser Umfeld – keine künstliche Intelligenz kann diese Realität ersetzen.

Quelle: klar.tv: Creative Commons-Lizenz mit Namensnennung 

Kommentare

6 Antworten

  1. Avatar von Waldenburg
    Waldenburg

    Diese Neurotechnologen sind allesamt die allergrößten VERBRECHER an der gesamten Menschheit.

  2. Avatar von Rumpelstilzchen
    Rumpelstilzchen

    Das ist der Dr. Mabuse des Jahres 2022

    Wo zum Henker steckt 007, wenn man ihn mal braucht ???

  3. Avatar von Ralf.Michael
    Ralf.Michael

    Ohne die noch nicht existierende KI, ist dies Alles obsolet, auch wenn Dummland angeblich ganz Vorne an der Entwicklung mitmischt ? ….Selbst wenn die ganze Welt digitalisiert ist, Dummland wird es Nicht sein, Never.

  4. Avatar von Eugen Karl
    Eugen Karl

    Fragt sich am Ende nur noch: Wer hackt die Hacker?

  5. Avatar von Henry
    Henry

    Niemals lasse ich mich mit diesem Zeug spritzen. Ich finde es jedes Mal immer wieder erschreckend, wie innerhalb kürzester Zeit alle Menschlichkeit und Empathie verloren gegangen sind. Aus der BRD ist ein absoluter Unrechtsstaat geworden, der die DDR bei weitem übertrifft!

  6. Avatar von ClaudiaCC
    ClaudiaCC

    Schaut euch mal Fotos von diesem “Historiker” und “Zukunftsforscher” Harari an und fragt euch dann, ob ihr dem gerne in einer einsamen Unterführung oder in einem abgelegenen Wald begegnen würdet …
    Ich jedenfalls habe da jedenfalls so Assoziationen in Richtung sadistischer Psychopath, Jack the Ripper oder so …