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Warum der Wettergott grüne Wähler will

Schon seltsam, wenn gerade vor Wahlen besondere Unwetter Wähler beeinflussen. Kanzler und Ministerpräsidenten in Gummistiefeln mit betroffener Miene ergeben „schöne“ Bilder für die Zeitung. Man stellt sich die Frage, ob dies alles nur rein zufällig so ist. Zehn Tage vor der Europawahl kommt dieser Starkregen offensichtlich zur rechten Zeit. Wer noch nicht an den Klimagott glaubte, der sieht dessen zornige Hand von früh bis spät im Fernsehen. 

Auch zwei Monate vor der Bundestagswahl 2021 sorgte ein viertägiger Starkregen für eine der größten Flutkatastrophen in der Geschichte Deutschlands. Die Fluten betrafen den Westen, Osten und Südosten des Landes und hinterließen eine Spur der Verwüstung. Folge: Politiker in Gummistiefeln und „schöne Bilder“.

Mehr Regen, mehr „richtige“ Wähler

Eine Analyse, veröffentlicht im renommierten Naturwissenschaftsverlag Springer, zeigt auf, dass in stark betroffenen Gemeinden die Partei des jeweiligen Ministerpräsidenten bis zu 6,6 Prozentpunkte mehr Stimmen erhielt. Diese Erkenntnis ist bedeutsam, da sie zeigt, wie stark Extremwetterereignisse politische Entscheidungen beeinflussen können. Darüber hinaus wurde auch festgestellt, dass in den betroffenen Gebieten vermehrt Bündnis 90/Die Grünen gewählt wurden. 

Dies könnte aber auch eine wichtige Diskussion anregen. Besonders deswegen, da vermehrt von Wettermanipulation und der Möglichkeit berichtet wird, dass solche Ereignisse gezielt herbeigeführt werden könnten. Während früher die Menschen die Götter für solches Ungemach verantwortlich machten, scheint heute der Verdacht naheliegend, dass politische Interessen ihre Hand im Spiel haben könnten.

Dass wir bereits Schachfiguren sind, sehen wir an den weißen geometrischen Schachbrettmustern am Himmel. Sie vergällen den blauen Himmel zu grauem Dunst.

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